Erwachen

Themen: Erwachen - Erwachen (Gedicht) - Die Wahrheit schauen - Meditation  - Farblichtmeditation - Im Reich der Feen - Das mystische Land des Erin - Die Erlangung spirituellen Bewusstseins - Geoffrey Hodson, Leben eines hellsichtigen Forschers und Lehrers -  Eso-Quiz - Hast Du schon gehört, dass......? - Il mio Dante - Miene Fründin Hannelore is ne Fru, de.....

 


 

 

Der Schleier, der eure Augen umwölkt,

wird gehoben von den Händen, die ihn webten.

Khalil Gibran

Erwachen

„Erwachen“ ist ein Synonym für „Bewusstwerdung“ oder „Erkenntnis“, die beim Menschen schließlich in „Selbsterkenntnis“ gipfelt und sich sukzessive zu „Gottes-" oder „Allerkenntnis“ entfalten soll.

Wie z.B. in jedem einzelnen Apfelkern der ganze künftige Baum mit all seinen Komponenten und Lebenszyklen angelegt ist, so verhält es sich bei sämtlichen anderen Lebensformen genauso. Das „göttliche Programm“ – im Computerzeitalter „Software“ genannt - steuert die „Hardware“ – die jeweilige vorübergehende Behausung eines Lebensquantums. Die Partikel, aus denen solche Behausungen oder Bewusstseinsträger zusammengesetzt sind - beim Menschen bezeichnet man sie zusammengenommen als "Person" im Gegensatz zum unsterblichen Höheren Selbst - befinden sich noch auf dem Involutionsweg. Der Wendepunkt liegt im Mineralreich; ab dort spricht man von "Evolution".

Das Mineralreich besitzt einen physischen Körper, seine Aufgabe besteht darin, einen Ätherkörper auszubilden. Ist das gelungen, so wird das beseelende Leben in das nächst höhere Naturreich versetzt. Nunmehr im Pflanzenmilieu beheimatet, arbeitet das ihm innewohnende Lebensquantum daran, einen Astralkörper zu entwickeln und damit den nächsten Evolutionsschritt zu vollziehen. Hat ein Lebensquantum dieses Ziel erreicht, erfolgt seine Versetzung ins Tierreich, und der nächste Schritt seines Erwachens besteht darin, dass es in der Lebensform „Tier“ mittels seines Astralkörpers den Bereich des Fühlens und Empfindens erobert. Bis zu diesem Entwicklungspunkt teilten viele Lebensquanten eine gemeinsame Gruppenseele. Mit der Evolutionsaufgabe des Tieres ist nun insofern eine Besonderheit verbunden, als sich von der bisherigen Gruppenseele ein Lebensquantum abspaltet, indem es einen Mentalkörper, also Verstand entwickelt, der es zum abstrakten Denken befähigt. Ab diesem Zeitpunkt seiner Evolution ist ein Lebensquantum zur Stufe  „Mensch“ erwacht.

Werdegang und Entfaltung zu immer höheren Entwicklungsgraden ist jeder Lebensform als innewohnendes Programm vorgegeben.  Bevor nun ein Mensch den spirituellen Pfad bewusst beschreitet, liegt eine lange Kette von menschlichen Inkarnationen mit all ihren Erfahrungen und damit einhergehenden Entwicklungs- und Wachstumsschüben hinter ihm. „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ umschrieb Rilke diesen allmählichen Werde- und Wachstumsprozess. Zu welchen Daseinshöhen sich unser aller Evolutionsweg tatsächlich aufschwingt, lässt sich auf menschlicher Entwicklungsstufe allenfalls ahnen, nur dass es immer „höher hinauf“ geht, dass wir immer mehr „erwachen“ – das ist gewiss.

 

 

Erwachen

 

Tief war mein Schlaf, doch in Gesichten

sprach mancher Traum, mich ahnungsvoll

ganz nach der Sonne auszurichten:

So will ich werden, was ich soll!

 

Licht sucht mein Laub, ich trink und preise

der Jahreszeiten weisen Plan!

Fügt Ring zu Ring sich, langsam, leise

noch, bricht schon neues Sein sich Bahn.

 

Nicht mehr an einem Ort gefangen,

ich fühle!............. und erprobe mich;

soll höher noch hinaufgelangen:

dies ist mein Weg: vom Wir zum Ich!

 

Wie oft schon trug mich diese Erde?

Wer weiß? Doch eines ist gewiss:

dass fort und fort ich wachsen werde,

bis jede Illusion zerriss.

 

Bin ich erwacht? Den Weg zur Quelle,

ich zeig  ihn dem, der sucht und fragt.

Mich fand ein Wandrer auf der Schwelle:

„Komm!“, sprach er, und ich hab’s gewagt!

hh

 

 

 

Die Wahrheit schauen

Über das Phänomen Hellsehen sind viele Zeugnisse  in die Literatur der Welt eingegangen. Jedoch  handelt es sich längst nicht bei allem, was unter diesem Begriff rangiert,  tatsächlich um Hellsehen .  Der bekannte englische Theosoph und Hellseher C.W. Leadbeater definiert Hellsichtigkeit als Fähigkeit, dasjenige zu schauen, das dem physischen Auge verborgen bleibt. Nicht zwingend, jedoch relativ häufig geht mit Hellsichtigkeit Hellhörigkeit einher.

Grundsätzlich handelt es sich bei Hellsichtig- oder Hellhörigkeit um Fähigkeiten, die latent in jedem Menschen angelegt sind. Menschen, die Hellsicht oder Hellhören im Ansatz bereits ausgebildet haben, sind in der Regel jedoch entwicklungsmäßig anderen weit weniger voraus, als allgemein angenommen wird.

Alles Existierende veräußert Schwingungen; das ist ein Naturgesetz. Das Reaktionsvermögen auf solche Frequenzen ist bei den meisten Menschen jedoch äußerst begrenzt. Die Netzhaut des menschlichen Auges vermag nur eine geringe Anzahl von Schwingungen, die den Ätherbereich berühren und die Empfindung von Licht hervorrufen, wahrzunehmen. Deshalb sehen wir lediglich Gegenstände, von denen Licht dieser spezifischen Art reflektiert und ausgestrahlt wird. Höhere und niedere Schwingungen des Lichtes sind an einem Ende des Spektrums durch ultraviolette Strahlung, am anderen durch hervorgerufene Wärmestrahlung wahrnehmbar. Nicht auf die Sehschärfe kommt es an, sondern auf den Grad der Empfänglichkeit für solche Frequenzen, die beim Menschen u.a. auch von seiner jeweiligen Tagesform abhängig ist.

Die physische Welt darf man sich nicht als eine von den feineren Welten getrennte Ebene vorstellen. Die gröbere Astralwelt geht unmittelbar in die feinsten physischen Welten über, die gröbere Mentalwelt wiederum in die feinsten Astralwelten. In den höheren Welten gibt es keine fremdartigen Stoffformen, sondern nur die in der Physis bereits bekannten in verfeinerter Art.

Die physische Welt besteht aus folgenden 7 vom Stoffgrad her unterschiedlichen Unterebenen : fest, flüssig, gasförmig plus vier ätherische (ätherisch, überätherisch, unteratomisch, atomisch). Die Astral- und Mentalebenen mit ihren jeweils 7 unterschiedlichen Schwingungsgraden sind genauso strukturiert.

So besitzen die physischen Organe zwar astrale und mentale Gegenstücke, deren Partikelstrom auf den feineren Ebenen zirkuliert, jedoch sind diese Frequenzen so hoch, dass sie nicht in das Wahrnehmungsspektrum des physischen Seh- oder Hörnervs fallen. Mangels eines korrekten Vokabulars sprechen wir zwar von Hellsehen oder –hören, in Wahrheit handelt es sich dabei jedoch um die Fähigkeit, auf feinere Vibrationen zu reagieren.

Die physische Ebene kann man als eine in sieben Schleier gehüllte Wahrheit bezeichnen. Zöge ein Mensch sieben Handschuhe übereinander, so wäre sein physischer Tastsinn stark beeinträchtigt. Genauso ergeht es unserem Ego beim Abstieg in die Materie. In der physischen Welt erfassen wir 3 Dimensionen; in der Astralwelt handelt es sich bereits um 4 Dimensionen. Auf der Astralebene kann der Mensch ohne dabei den Kopf zu drehen Dinge über, hinter und neben sich wahrnehmen.

Laut C.W. Leadbeater steht das astrale Sehen oder Hören in enger Beziehung zu den sogenannten Chakras. Chakras sind Kraftzentren, die der Reihe nach durch die dreifältige Kundalini belebt werden müssen, um die Entwicklung des Menschen voranzubringen. Kundalini ist jene Energie, die unser Planet aus Prana herstellt und an seine Bewohner weitergibt; ihre drei Komponenten werden als Ida, Pingala und Sushumna bezeichnet. Die Anwendung der astralen Sinne steht in engem Zusammenhang mit der Belebung der Chakras, die durch ihre Entwicklung dem Astralkörper vermehrt Kraft zuführen. Das wiederum ermöglicht dem Astralkörper, auf feinere Schwingungsfrequenzen zu reagieren.

Bewusstes Wahrnehmen auf der Mentalebene hingegen vollzieht sich völlig anders. Auf dem mentalen Plan können wir nicht mehr von Sinnen sprechen. Die Mentalwelt ist die Welt der Gedanken und Ideen. C.W. Leadbeater spricht in diesem Zusammenhang von einem Allgemeinsinn, der keinem Organ zuzuordnen ist, jedoch ermöglicht, alles umfassend und sofort zu erkennen. Dennoch handelt es sich auch in der Mentalwelt lediglich um die Wahrnehmung von Schwingungen.

Auf der buddhischen Ebene erlangt der Mensch die Fähigkeit, Objekte nicht mehr als von ihm getrennte Schwingungen wahrzunehmen, sondern erfährt sie als Teil seiner selbst.  Mit herkömmlichem Hellsehen und –hören hat das allerdings  nichts mehr gemein.

Die Entwicklung des Hellsehens und –hörens unterliegt im Leben eines Menschen vielen Schwankungen und verläuft von daher nicht geradlinig. Eine der Hauptursachen hierfür ist darin zu sehen, dass der Mensch sich leicht in die Irre führen lässt. Für seine kontinuierliche Entwicklung benötigt er einen kompetenten Lehrer und Regelmäßigkeit sowie Ernsthaftigkeit bei der Durchführung seiner Übungen. Bei ungeschulten Menschen zeigen sich hellsichtige oder hellhörerische Fähigkeiten oftmals nur teilweise und unwillkürlich.

Die Sensitivität bei Urvölkern (z.B. Aborigines) oder diejenige unwissender Europäer ist - abgesehen davon, dass sie sich auf unterschiedliche Art und Weise entwickelten - grundsätzlich mit geschulter Hellsichtig-/Hellhörigkeit nicht vergleichbar. Beim zumeist von Urvölkern praktizierten ätherischen Hellsehen-/hören handelt es sich um eine Störung im sympathischen Nervensystem, weshalb der Praktizierende auch nicht in der Lage ist, solche Fähigkeiten zu kontrollieren.

Die zunehmende Konzentration des modernen Menschen auf seine mentalen Fähigkeiten hat seine Sensitivität in Richtung Hellsehen/-hören stark reduziert. Wird das Leben eines Menschen jedoch zunehmend durch spirituelle Elemente bereichert, so entwickelt sich bei ihm eine neue Form von Hellsichtig-/Hellhörigkeit, über die er Kontrolle besitzt. Dieser Prozess geht mit der Bildung eines neuen Sinnesorgans einher, dessen Aktivitäten fast ausschließlich über das cerebrospinale Nervensystem laufen.

Wie diesen Ausführungen zu entnehmen ist, gibt es im Bereich von Hellsichtig- und Hellhörigkeit ein breites Spektrum von Zwischenstadien. Manche Menschen erlangen solche übersinnlichen Fähigkeiten nur durch mesmerischen Einfluss. In der Regel sind solche Menschen bereits sensitiv veranlagt, ihre Sinne jedoch durch Zerstreuung  in der Außenwelt zu stark beansprucht. Durch mesmerische, tranceartige Zustände kommt es zeitweilig zu einer Neufokussierung der Sinne, aber selbst dabei gibt es unterschiedliche Grade von Hellsichtig- oder Hellhörigkeit.

Während des Schlafzustandes, d.h. zu Zeiten, wo die physische Natur ausgeschaltet ist,  besteht eine weitere Möglichkeit des Hellsehens und –hörens. Durch sogenannte „Klarträume“ gelangten viele Propheten und Seher an Mitteilungen aus den höheren Welten.

Ätherisches Hellsehen zeichnet sich dadurch aus, dass die meisten Gegenstände durchsichtig erscheinen, was an unterschiedlichen Wellenlängen der Schwingungen liegt. Mauern werden durchsichtig, der Inhalt verschlossener Gegenstände sichtbar, der Blick auf den Boden kann verglichen werden mit dem Blick in klare Gewässer, im Menschen erkennt man Organe.  Mit einiger Übung werden selbst Passagen in geschlossenen Büchern erfasst, wobei jede Seite durch alle anderen hindurch geschaut werden muss. Mit weitaus geringerem Aufwand wäre das durch astrales Hellsehen möglich. Die Farbintensität steigert sich, und neue Farben entstehen. Die niederen ätherischen Naturgeisterklassen verlassen das Reich der Märchen, wobei die ätherische Sehkraft allerdings nur in der unmittelbaren Umgebung wirkt.  Im Falle einer Verletzung des physischen Auges wird auch das ätherische Hellsehen beeinträchtigt,  da der Mensch ätherische Dinge im Gegensatz zu astralen mit dem physischen Auge wahrnimmt.

Der entscheidende Unterschied zwischen ätherischem und astralem Hellsehen ist das Hinzukommen der 4. Dimension.  Erblickt man beim ätherischen Sehen Dinge hintereinander, so erfasst die astrale Schau einen viel präziseren  Gesamteindruck. Beim astralen Sehen spielen Entfernungen keinerlei Rolle mehr. Hinzu kommt, dass sowohl Emotionen als auch emotional gesteuerte Gedanken aller Lebewesen sichtbar werden.  Diese Schau schließt auch den Kontakt zu den Klassen astraler Devas und Verstorbenen mit ein. Magnetische, elektrische sowie andere feinstoffliche Bewegungen lassen sich verfolgen und nach Belieben vergrößern oder verkleinern.

Die stimmigste Schau in Zukunft oder Vergangenheit erlangt man auf der mentalen Ebene durch die sogenannte Akasha-Chronik. Geführt wird diese Chronik von den „Schreibern“, auch Lipikas genannt, die aufs engste mit Karma verbunden sind. Gemäß der Geheimlehre H.P. Blavatskys handelt es sich dabei um Aufzeichnungen auf für uns unsichtbaren Tafeln des Astrallichts, der großen „Bildergalerie der Ewigkeit“, wo jegliche Gedanken und Handlungen sämtlicher Wesen und Dinge festgehalten werden, die im phänomenalen Weltall jemals waren oder sein werden.

Die Methoden zur Entwicklung so genannter „übersinnlicher Kräfte“ sind vielschichtig, wobei manche davon nicht empfehlenswert sind: z.B. durch den Konsum bewusstseinsverändernder Drogen, inbrünstige, tranceartige Tänze oder Rhythmen, magische Kulthandlungen – aber auch Selbsthypnosepraktiken und die Atemkontrolle mancher Yoga-Arten.

C.W. Leadbeater rät dazu, den „Pfad der moralischen und geistigen Evolution“ zu betreten, auf dem sich auf einer bestimmten Stufe diese und andere höhere Fähigkeiten von selbst einstellen. Es gibt jedoch noch eine andere Methode, die alle Religionen in gleicher Weise anraten, die, sofern sorgfältig und mit Ehrfurcht ausgeführt, keinem menschlichen Wesen schaden kann: die Übung der Meditation.

Literaturquelle:

C.W. Leadbeater "Hellsehen"

 

 

Meditation

Grundsätzlich soll Meditation der Gleichschaltung von Ego (= Höheres Selbst oder Unsterblichkeit des Menschen) und der Person (sterblich) dienen. Die Person besteht aus drei Körpern* (physisch/ätherisch, astral, mental). Jeder der genannten Körper wiederum verfügt über 7 Unterebenen. Der Kausalkörper befindet sich auf der 3. Unterebene des Mentalkörpers.  Die jeweiligen Unterebenen der verschiedenen Körper stehen grundsätzlich miteinander in einer Wechselbeziehung. Verleibt man also jedem der drei Körper Materie der 3. Unterebene jedes dieser Körper ein, so beginnt das Ego bewusst und zunehmend in der Person zu wirken. Anders herum gesagt akzeptiert die Person erst ab dem Zeitpunkt, wo ein bestimmter Prozentsatz von Materie der jeweiligen 3. Unterebene in den drei gleichgeschalteten Körpern der Person vorhanden ist, die Vorherrschaft des Egos. Ist dieser Prozentsatz erreicht, entsteht im Menschen der Druck, die zwei verbliebenen höheren Ebenen ebenfalls gleichzuschalten. Hieraus erklärt sich das menschliche Streben nach Läuterung und Unterwerfung des physischen und astralen Körpers sowie des niederen konkreten Denkens unter das Höhere Selbst.

Diese Zusammenhänge verdeutlichen die Bedeutung der Meditation für diesen Abschnitt des menschlichen Entwicklungsprozesses, denn das Anliegen der Meditation ist das Bestreben, die Abstraktion sowohl in den Emotionen als auch im Denken voranzutreiben. Gemäß Geoffrey Hodson bezweckt Meditation einerseits, den Brennpunkt des Bewusstseins im höheren Verstand zu festigen und andererseits die mentale Beherrschung der Lebensführung zu stärken und zu erhalten sowie  die abstrakte Denkfähigkeit zu entwickeln.

Heutzutage liegt der Schwerpunkt des durchschnittlichen menschlichen Bewusstseins primär im physischen und emotionalen Körper. Gesteuert wird die Person durch Wünsche, Begierden und Leidenschaften. Die Elementel – auf dem Wege des Abstiegs in die Materien befindliche Partikel der sterblichen Körper – gieren nach möglichst viel Aktivität, zu der sie den Menschen zu treiben versuchen. Ihr Fortschritt liegt in der Fülle von Erlebnissen, während der Mensch bereits wieder nach Seelenfrieden und Verfeinerung strebt, um zu seinem Ursprung, der Einheit, zurückzukehren.

Je mehr es dem Menschen gelingt, seine sterblichen Körper zu beherrschen, desto näher kommt er dem Ziel der Gleichschaltung von Ego und Person. Das Ego, der unsterbliche Teil des Menschen, steht in permanentem Kontakt zum Göttlichen. Die Gleichschaltung von Ego und Person lässt die göttliche Wahrheit durch die Person hindurchscheinen (personare = „hindurchklingen“).

Solange die Polarisation des Menschen im physischen oder Astralkörper liegt, verspürt er in der Regel überhaupt kein Bedürfnis nach Meditation. Dieses Bedürfnis entsteht erst nach diversen Inkarnationen in den niederen mentalen Ebenen, nachdem der Mensch sein Leben intensiv dem niederen Selbst gewidmet hatte und das nun als unbefriedigend empfindet. Jetzt beginnt er, sein Denken anderen Dingen zuzuwenden; er ist an einem Punkt angelangt, wo er Erfolg, Popularität und gewisse Begabungen erworben hat, solche Errungenschaften ihn jedoch nicht mehr befriedigen. Der Mensch beginnt einen inneren Drang zu verspüren und richtet jetzt sein Augenmerk nach Innen; er fängt an, sich neu zu orientieren und zu meditieren.

Die mit Ausdauer und Ernsthaftigkeit durchgeführte Meditation bewirkt auf Dauer Veränderungen im Gehirn. Laut Geoffrey Hodson wird die Tätigkeit der Gehirnzellen verstärkt, und die Reaktionsfähigkeit auf Schwingungen gewinnt eine neue Bandbreite. Die Atome, aus denen das Gehirn besteht, werden dadurch, dass sie durch konzentrierte Gedankenkraft gezwungen werden, Energie, Leben und Erkenntnisse aus übermentalen Bewusstseinsebenen zu übertragen, stärker belebt. Meditationen auf abstrakte und spirituelle Wahrheiten sorgen für Anspannungen im Gehirn, was auf der anderen Seite wiederum zu einer Gefahr werden kann. Leichter Schmerz und Mattigkeit können erste Warnsignale für eine Überstrapazierung des Gehirns sein. Das Ausbleiben solcher Anzeichen zeigt die Gefahrlosigkeit einer Übung an.

Unser Gehirn ist ein sehr sensibles und empfindliches Organ. Durch Kontakt mit der Außenwelt droht permanente Abstumpfung, der entgegengewirkt werden muss. Neben regelmäßiger Meditation dienen Gedankenkontrolle, das Abgewöhnen negativer und unproduktiver Denkstrukturen, entschleunigte Lebensführung, Körperhygiene sowie vegetarische Kost und Verzicht auf Alkohol, Tabak, Koffein sowie übermäßige Nahrungsaufnahme seiner Entwicklung.

Das individuelle Bewusstsein offenbart sich durch die zwei physischen Brennpunkte im Gehirn – die Zirbeldrüse und die Hypophyse, von denen Schwingungswellen unterschiedlichster Frequenzen ausgehen und sich über das gesamte Gehirn verbreiten, jeweils abhängig von der Art der Gedanken. Beim Durchschnittsmenschen dient die Zirbeldrüse dem Denken, die Hypophyse den emotionalen Bewegungen bis hin zu gelegentlichen Intuitionen. Beim entwickelten Menschen drängt die Intuition durch die Zirbeldrüse hinab, gesteuert durch Erkenntnisfähigkeit. In dem Maße, wie Intuition sich entfaltet, wird das Denken in das Unterbewusstsein gedrängt. Dort verbindet es sich mit den Emotionen und erreicht das Gehirn durch die Hypophyse.

Neben der Bewusstseinsentfaltung findet eine organische Veränderung statt, die die Empfänglichkeit der Zirbeldrüse und Hypophyse gleichfalls steigert. Ihre wachsende Tätigkeit lässt zwischen den beiden Drüsen eine Art Magnetfeld entstehen, das die dritte Gehirnkammer mit einschließt. Die vordere Fontanelle, die beim Durchschnittsmenschen mit ätherischem Stoff gefüllt ist, wird hierdurch gereinigt. Es öffnet sich eine kanalartige Abkürzung zwischen dem Ego und dem physischen Gehirn. Der evolutionsmäßig vorgesehene Weg verläuft quasi über Relais in der mentalen, astralen und ätherischen Hülle der Zirbeldrüse und der Hypophyse zwecks Empfangs und Übermittlung von Schwingungen. Das entwickelte Ego manifestiert sich jedoch über die vordere Fontanelle und die dritte Gehirnkammer auf direktem Wege im Gehirn, so dass sich im Kopf eine physische Trinität entwickelt, die im Dreieck symbolisch ihren Ausdruck findet. Hierbei bildet die vordere Fontanelle die Spitze, die beiden Drüsen die unteren Ecken.

 

Meditation erzielt 4 Resultate:

  1. ermöglicht sie dem Menschen, mit seinem Ego in Verbindung zu treten und die drei niederen Körper (Physis/Äther-, Astral- und Mentalkörper) gleichzuschalten.
  2. versetzt sie den Menschen in einen Zustand des inneren Gleichgewichts. Das ermöglicht dem Ego, die bisher ruhige Schwingung auf eine höhere Frequenz als bisher zu bringen und das Bewusstsein nach erhöhtem Rhythmus schwingen zu lassen. Die Anhebung erfolgt schrittweise, bis der niedrigste Anziehungspunkt der Schwingungen nicht länger auf dem physischen, astralen oder mentalen Plan liegt. Sogar der Kausalkörper wird umgangen. Dieses Stadium entspricht dem der 4. Einweihung.
  3. stabilisieren Meditationen die Schwingungen auf den niederen Unterebenen des physischen, emotionalen und mentalen Plans. Auf der 3. Unterebene findet wie oben bereits beschrieben eine Synchronisierung statt, die auf der 2. Unterebene fortgesetzt wird. In dem Moment, wo der Mensch die Fähigkeit besitzt, sich bewusst auf der vierten Unterebene des Mentalskörpers zu bewegen und zu schwingen, erreicht er das Stadium der Persönlichkeitserfüllung. Das vollzieht sich in einer besonderen Inkarnation. Hierauf folgt die allmähliche Übertragung auf eine höhere Schwingung und die Abstimmung der Person (auch große Terz genannt) auf das Ego (auch Quinte oder Dominante  genannt). Für die Vervollständigung der Tonart fehlt noch die Septime, aber darüber berichten wir ein anderes Mal.
  4. die Übertragung der Polarisation von einem permanenten Atom der Persönlichkeit auf das entsprechende Atom der geistigen Triade.

Erste Meditationsversuche sind oftmals sehr mühselig und erscheinen ineffektiv. Immer wieder stellen sich Ablenkungen von außen und innen ein. Manchmal können mehrere Inkarnationen ins Land gehen, bis es dem Ego gelingt, den Menschen zu ernsthaftem Nachdenken und regelmäßiger Meditation zu erziehen. Dann mehren sich Gelegenheiten zur inneren Schau, bis der Mensch schließlich hintereinander in mehrere Inkarnationen mystischer Meditation und Strebens eintritt. Gewöhnlich gipfelt diese Serie in einer Inkarnation, die gänzlich diesem Themenkomplex gewidmet ist.

Als Meditationsmethode empfehlen wir die Farblichtmeditation.

 

  • Die Aussage, die sterbliche Person bestehe aus 3 Körpern (anstatt aus 4 wie an anderer Stelle genannt)  bezieht sich darauf, dass die 7 Unterebenen = fest, flüssig, gasförmig, ätherisch, überätherisch, unteratomisch, atomisch zur "physischen Ebene" zusammengefasst wurden. Bei der anderen Version wird zwischen grob-physischem Körper und  Ätherkörper  unterschieden. Beide Varianten sind richtig! (siehe nachfolgende Grafik)

 

 

Literaturquelle:

Geoffrey Hodson: „Meditation über das okkulte Leben“

Alice A. Bailey „Briefe über okkulte Meditation“

 

 

 

Farblichtmeditation

 

Nur wenn der Geist vollkommen frei ist,

nur dann besteht die Möglichkeit unermesslicher, tiefer Stille;

und in dieser Stille entfaltet sich das, was ewig ist.

Das ist Meditation.

Krishnamurti

 

Meditation hat ausnahmslos positive Effekte – sowohl hinsichtlich der Harmonisierung und Entwicklung desjenigen, der sie praktiziert, als auch für dessen Umfeld, sämtliche Mitgeschöpfe und – als Angebot – denjenigen, der zum Abschluss der Übung als ausgewählter Empfänger am Energiezuwachs teilhaben kann.

Analog der „Lehre von den 7 Strahlen“ wird, so heißt es, vom „Zentrum der inneren Regierung unseres Planeten“ jeden Tag eine von 7 Grundqualitäten in Form eines Meditationsthemas plus zugehöriger Farbe um den Erdball gesandt. Jeder Meditierende hat Gelegenheit, sich in diesen Kraftstrom einzuschwingen und sozusagen auf dem Wellenkamm mitzureiten, indem er das aktuelle Meditationsthema anstimmt.

Unsere Meditationsübung verläuft folgendermaßen:

- Wir kennen unser Tagesmeditationsthema (siehe "Meditationskalender" weiter unten) oder entscheiden uns für ein von uns gewünschtes.

- Zum Meditieren nehmen wir eine bequeme Sitzhaltung ein; unser Kopf ruht dabei wie schwerelos auf dem doppelt gekrümmten S unserer Wirbelsäule. Da wir Menschen unserer Entwicklungsstufe gemäß vor allem auf die vertikal fließenden solaren Kräfte räsonieren, ist unsere senkrecht ausgerichtete Wirbelsäule ein wichtiges Erfolgskriterium. Meditation in Liegeposition ist nicht empfehlenswert.

- Unsere Unterarme und Hände lassen wir bequem auf unseren Oberschenkeln ruhen oder falten unsere Hände im Schoß.

- Sitzen wir nun auf der ganzen Stuhlfläche, ohne dass sich unser Körper noch bemerkbar macht, so schließen wir die Augen und lassen sämtliche Alltagsgedanken und –gefühle einschlafen. Dabei fühlen wir uns immer leichter werdend, wie auf einer Wolke getragen; nur der kosmische Atem pulsiert bis zur Person hinab. Alles andere schweigt…..

- Beim Einatmen stellen wir uns in der Herzgegend ein (z.B.) lila Licht vor, das beim Ausatmen immer heller wird und bis in die Umwelt reicht. Durch Wiederholungen wird das (z.B.) Lila immer reiner, und wir fühlen uns in lila Licht eingebettet. „Einheitsempfinden (die der Farbe Lila zugrunde liegende Eigenschaft) erfüllt unsere Körper……"

- Unsere Vorstellung von (z.B.) lila Licht und das Thema "Einheitsempfinden" erweitern wir nun auf den ganzen Raum, der uns umgibt….. „Einheitsempfinden erfüllt den ganzen Raum…….“

- Nun überschreiten wir die Grenzen unseres Raumes und dehnen unsere Lichtvorstellungen auf die Umwelt aus: „Einheitsempfinden strahlt in die gesamte Umwelt…..“

- Unser nächster Schritt besteht darin, dass wir uns in Dankbarkeit jener Quelle zuwenden, aus der wir die obersten Kräfte empfangen. Je nach persönlicher Veranlagung oder Geschmack stellen wir uns darunter entweder den Urquell allen Lebens oder auch das eigene Höhere Selbst als dessen Repräsentant vor. Dabei empfiehlt sich eine innere Haltung, die derjenigen eines Blütenkelches ähnlich ist, der sich nach der Sonne ausrichtet und sich ihr öffnet.

- Wir stellen uns einen Menschen unserer Wahl vor – egal, ob es sich dabei um einen Lebenden oder Verstorbenen handelt – den wir nun an unserem Energiezuwachs teilhaben lassen wollen, indem wir ihm unsere Schwingungen zusenden. Meditation ist mit Kräftezuwachs verbunden und Kräfte müssen fließen;  durch die Weitergabe erweisen wir einem Mitmenschen oder –geschöpf einen Dienst und schaffen bei uns gleichzeitig für das Nachfließen von Kräften neuen Raum.

Beim Anvisieren des beabsichtigten Empfängers stellen wir uns entweder dessen Gesicht vor oder im Falle eines eher  abstrakt denkenden Absenders die Summe der Charaktereigenschaften des Empfängers. Teilhaben an unseren Schwingungen lassen wir den Empfänger, indem wir ihn entweder in die jeweilige Meditationsfarbe (im Falle unseres Beispiels also Lila) oder dem zugehörigen Thema (in diesem Falle Einheitsempfinden) „einhüllen“. Das Zusenden ist immer als Angebot zu verstehen; keinesfalls darf es als zwingend verstanden werden oder mit einer Erwartungshaltung verbunden sein. Jeder ist sich selbst Weg und Ziel, insofern steht es uns nicht zu, unserem Empfänger etwas aufzuoktroyieren.

- Nach dem Senden lassen wir die Meditation ausklingen, kommen langsam in die Physis zurück und öffnen unsere Augen.

Zu Beginn unserer Meditationspraxis werden wir feststellen, dass unsere Gedanken die Tendenz haben, abzuschweifen. Darüber sollten wir nicht verärgert sein, sondern uns immer wieder zurückrufen und sammeln. Je länger wir meditieren, desto besser und schneller gelingt es uns, unser Denken vollständig zum Schweigen zu bringen. Das ist Ziel unserer Übung.

Je nach Geschmack oder Veranlagung können wir vor Beginn der Meditation eine Kerze – entweder in der Tagesfarbe oder auch eine weiße – anzünden. Manche Menschen empfinden auch sanfte Musik hilfreich dafür, beim Meditationsthema zu bleiben. Jeder Mensch muss selbst herausfinden, was ihm wie am besten liegt. Unsere Meditation sollte 10 - 20 Minuten dauern und täglich durchgeführt werden.

Ersatzweise für die jeweilige Tagesfarbe kann  auch weißes Licht ausgesendet werden; weißes Licht ist schließlich die Summe aller anderen Farben.

 

 

Meditation

- stärkt das Immunsystem und reduziert somit Krankheitsanfälligkeit

- hilft, Ängste abzubauen und Depressionen vorzubeugen

- verlangsamt den physiologischen und mentalen Alterungsprozess

- steigert das Wohlbefinden

- macht innerlich ruhiger und gelassener

- reduziert das Bedürfnis nach schädlichen Gewohnheiten wie Süchten

- fördert Kreativität und Intuition

- erweitert die Schwingungsbrücke vom Höheren Selbst zur Person

- ersetzt grobe Partikel des Astral- und Mentalkörpers durch feinere

- beschleunigt somit die spirituelle Entwicklung

 

 

 

 

 

 

Er, der die Knospe öffnen kann,

tut es so einfach.

                                Tagore

 

 

Im Reich der Feen

Feen gehören zur Evolutionslinie der Devas  (Sanskrit = „die Strahlenden“). Von ihrem Entwicklungsgrad her entsprechen Feen, auch „Elfen“ genannt, den Tieren; manche Feen sind sogar intelligenter als Tiere.

Feen zählen zu den über der Erde lebenden Naturgeistern und sind noch nicht individualisiert, was bedeutet, dass sie zu einer Gattung gehören, der ein höherer Deva überstellt ist. Sie agieren im ätherischen Bereich und sind mit dem physischen Auge in der Regel nicht sichtbar. Manchmal jedoch nehmen Menschen sie aus dem Augenwinkel wahr. Es scheint so, dass der zentrale Teil der Retina des menschlichen Auges durch das tägliche Sehen zu sehr beansprucht wird, so dass er für feinere Schwingungen nicht mehr empfänglich ist. Folglich sind die unbeanspruchten Bereiche des Auges besser dafür geeignet.

Das Reich der Naturgeister wird in vier Bereiche unterteilt, die den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser entsprechen. Erdelfen entwickeln sich aus der Gruppe der Gnome und Wasserelfen aus der Gruppe der Wesen der mittleren Tiefe heraus. Sie unterteilen sich in Süßwasser- und Meereselfen. Letztere treten weitaus häufiger auf als Erstgenannte. Beide Gattungen müssen auf dem Wege zur Individualisierung noch die Elemente Feuer und/oder Luft durchlaufen. Luft ist das Element des Überganges zur Individualisierung.

Die typischsten Elfen sind die gemeinen Garten-, Festland- oder Waldelfen.  Diese Gattungen stehen laut Dora van Gelder in der Elfenevolutionsskala auf mittlerer Stufe. Sie sind in der Lage, ihre Größe zwischen ca. 10 - 150 cm variieren zu lassen. In der Regel liegt ihre Größe jedoch dazwischen. Der Körper der Elfe ist zumeist schlank mit einem aus menschlicher Sicht viel zu großen Kopf. Ihr Körper besteht aus zwei Substanzen unterschiedlicher Dichte. Der Hauptkörper ist dichter als der ihn umhüllende zweite Körper, obgleich das Material identisch und lebendig ist, was diese Elfen in die Lage versetzt, sich frei zu bewegen, wobei sie sich durchaus in einer bestimmten Gegend aufhalten.

Elfen besitzen ein wichtiges Organ, ein pulsierendes Zentrum, das dem menschlichen Herzen gleicht und sich physisch gesehen in etwa am gleichen Ort befindet. Sie sind in der Lage, den Pulsschlag dieses Organs zu kontrollieren. Das dient der Kontaktaufnahme mit und der Einstellung auf andere Wesen. Das Geheimnis des Reichs der Elfen liegt im Rhythmus. Der Umfang der rhythmischen Kraft wird durch ihre Gattung und ihre evolutionäre Entwicklung bestimmt.

Elfen besitzen keine Wahrnehmungsorgane, sondern nehmen mit dem gesamten Körper wahr. Für Gerüche und Geräusche sind sie empfänglich, wozu auch Musik gehört, zu der sie eine besondere Beziehung pflegen. Sie besitzen keinen Geschmackssinn und Verdauungsorgane, obgleich sie einen Mund haben. Dieser „Mund“ besteht in der Regel aus einer Linie, die Erheiterung ausdrückt, öffnet sich nur wenig und weist keinerlei Zähne auf.  Elfen wirken eher zierlich, anmutig und bewegen sich behende. Erfüllt von Heiterkeit, lieben sie es, zu spielen, insbesondere mit Kindern des Tier- und Menschenreichs - beide vermögen übrigens Elfen wahrzunehmen. Zu den Bäumen pflegen Elfen ein gutes Verhältnis; sie betrachten sie als geringer entwickelte Kameraden.

Neben ihrer Daseinsaufgabe lieben sie es, sich zu verkleiden, in Vogelnester zu gucken, Geschichten zu erzählen und Schauspiele aufzuführen; bevorzugt romantische Stücke werden wieder und wieder vorgeführt. Für die Verkleidung nutzen sie die Gedankenkraft, die den Äther leicht verformt.

Elfen sind nicht in der Lage, sich über einen langen Zeitraum zu konzentrieren. Dadurch kommt es immer wieder dazu, dass Teile ihrer Verkleidung plötzlich abhanden kommen, so dass einem Kleide plötzlich ein Ärmel fehlt oder es nur noch in Fetzen am Körper hängt, was zur Erheiterung der zuschauenden Wesen führt.

Die Farben der Elfen sind abhängig von ihrer Lebensregion: um so näher diese am Äquator  liegt, desto strahlender und leuchtender sind sie - vergleichbar mit den Farben der Vögel und Fische der jeweiligen Gegend. Die Naturgeister Javas wurden von Geoffrey Hodson als besonders schön und farbenfroh beschrieben. Dora van Gelder beschreibt die dort am häufigsten  vorkommende Elfe als eine besonders liebliche blau-gold gestreifte.

Interessanterweise scheint die jeweilige Höhe über dem Meeresspiegel ebenfalls einen Einfluss auf die Verbreitung der verschiedenen Elfengattungen zu haben. So beschreibt C.W. Leadbeater bei seinem Aufstieg zum heiligen Berg Irlands Slieve-na-Mon im Flachland und unterhalb von Hängen in Süd- und Westirland beispielsweise eine schwarz-rote Art. Diese Gattung fühlt sich besonders von den knapp zweitausend Jahre alten Kultstätten Irlands angezogen – das Volk der „Melesians“ (siehe nachfolgenden Artikel)  strebten durch ihre Kulthandlungen die Macht über die damaligen Bewohner Irlands an. Nur einen halbstündigen Fußmarsch höher finden sich Wesen einer viel freundlicheren blau-bräunlichen Art, die dem Führer der Tuatha-de-Danaan dienten. Die Aufgabe dieser Wesen besteht darin, die wunderbare Kraft und den Einfluss dieses Führers zu erhalten, bis der zukünftige mystische Auftrag Irlands seine Erfüllung findet. Der Gipfelbereich dieses heiligen Berges ist erhabenen grünen Engeln aus dem mystischen Land des Erin vorbehalten, die dort seit über zweitausend Jahren eines von Irlands Lebenskraftzentren bewachen. Jede der drei Gattungen wirkt in ihrem eigenen Bereich, der nicht überschritten wird.

Grundsätzlich fühlen sich die Elfen einer Gruppe zugehörig und halten sich in einer bestimmten Region auf, ähnlich den Menschen einer Nation, wobei Wasserelfen größere Gruppen bevorzugen als Festlandelfen. Elfen sind auf der Erde so weit verbreitet wie zum Beispiel die Gattung der Vögel. In der Regel bevorzugen sie Gegenden, die vom Menschen nicht sehr stark frequentiert und verschmutzt sind.  Man findet sie jedoch auch in den Metropolen der Welt, zum Beispiel im „Central Park“ von New York. Diese Elfen dort sind den Kontakt mit Menschen gewohnt und zeigen nur wenig Scheu. 

Elfen sind sich ihres göttlichen Auftrags immer bewusst.  In der Regel sind sie für die Versorgung aller Wesen mit Lebensenergie zuständig. Den konkreten göttlichen Auftrag erhalten sie von einem höheren Wesen. Die wohl bekannteste Aufgabe der Elfen ist die Pflege und Hege von Pflanzen und Tieren in einem begrenzten Territorium.

Dora van Gelder beschrieb die Wahrnehmungen und die Arbeit einer Elfe mit einer Rose wie folgt: Elfen nehmen Rosenblüten bereits aus einigen Metern Entfernung als leuchtende Objekte wahr, die größer sind als ihre physische Erscheinung. Sie wirken auf sie wie der Quell eines aus sich selbst hervorgehenden phosphorisierenden Lichts. Im Zentrum der Rose sieht die Elfe einen Lichtpunkt, von dem aus zarte Linien farbigen Lichts ausgestrahlt werden, die mit der physischen Struktur der Blütenblätter übereinstimmen. Die Rose bezieht ihre Nahrung zum einen aus dem Erdreich und zum anderen durch die Sonnenenergie und das Kohlendioxid. Beide Nahrungsströme zirkulieren in der Rose in Form von spiralartigen  Auf- und Abwärtsbewegungen. Diese zwei Arten des  Energieaustauschs mit der Rose können durch die Elfe beeinflusst werden. Sie kann die Zirkulation beschleunigen, verlangsamen oder Energie hinzufügen. Das bewirkt sie durch eine Anpassung des eigenen Rhythmus an den Rhythmus der Rose. Dann überprüft sie ihre Funktionen und vollzieht die nötigen Veränderungen. Sie springt und hüpft um die Rose herum und besprüht diese mit ihren Lichtstrahlen.

Setzt man den Elfen ortsfremde Pflanzen in ihr Reservat, sorgt dies zunächst einmal für Verwirrung. Nach eingehenden Beratungen geben sie jedoch schließlich ihr Bestes.

Die Morgendämmerung ist für Elfen eine ganz besondere Zeit, da die Erde zu diesem Zeitpunkt eine spezielle Segnung erfährt. Nach dem Gruppentreffen zum morgendlichen Segensempfang nehmen die Elfen ihre jeweilige Arbeit für den Tag auf.  In heiterer Gesinnung genießen sie die vertrauten Schwingungen des morgendlichen Taus, der sich auf die Pflanzen legt, und begrüßen diese persönlich.

Die Lebensspannen der Elfen sind sehr unterschiedlich. Manche dauern entsprechend des Zeitraums eines Menschenlebens, andere erheblich länger. Geburt und Wachstum sind in ihrem Leben jedoch nicht existent. Haben sie ihre Daseinsaufgabe erfüllt, werden sie versetzt. Gegen Ende ihrer Lebens- und Arbeitsspanne werden sie schwächer und ihr Körper immer durchsichtiger, bis sie schließlich als Luftgeister auf astraler Ebene existent sind. Nach dem Leben auf der Astralebene kehren sie zur Gruppenseele zurück. Das zyklische Gesetz wirkt auf die Gruppenseele erneut ein und führt zu einer erneuten Verkörperung. Ein Energiestrom wirkt auf Äther und auf Astralebene ein und bildet einen neuen Körper entsprechend des Entwicklungsstandes der Elfe.

Literaturquellen:

C.W. Leadbeater „Der Alltag aus spiritueller Sicht“

Dora van Gelder „Das Reich der Naturgeister“

 

 

 

 

 

Das mystische Land des Erin

Irland, die „grüne Insel“ im Nordatlantik, ist das Land der Mythen und Sagen, die Heimat vieler Poeten.

Erin war die Gottheit eines alten mystischen Volkes, der „Milesians“ (Milesaner – v. span. König Milesius). Dieses Volk bildete eine Variante der keltischen Unterrasse (5. Rasse), die die Gottheit Eriu anbeteten, worauf sich Irlands Eigenname „Eire“ zurückführen lässt. Die Milesians eroberten mit Hilfe niederer Magie die Insel von den erheblich weiter entwickelten Tuatha de Danaan derselben Unterrasse. Die Priester der Milesaner besetzten das Land durch die Magnetisierung von Zentren, die sich über den gesamten südlichen und westlichen Teil Irlands erstrecken. Das zog einen Fluch nach sich, der noch bis in heutige Zeit aktiv ist.

Die Tuatha de Danaan lebten den Analen der vier Könige zufolge ab 1897 v.d. Zeitenwende als "Rasse der Götter" in Irland; eingewandert waren sie mit kaukasischer Abstammung via Russland und Skandinavien. Ein anderer Zweig von ihnen bildete die frühe griechische Rasse.  Sie waren von heller Hautfarbe, dunklem Haar und tief-blauen Augen. Auf einer schwarzen Wolke erreichten sie die Insel in der Nacht zu Beltaine (Walpurgisnacht - die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai), im Gepäck vier Talismane:

1. den "Lia Fail", den Stein der Zukunft, der den wahren König von Irland vorhersagen konnte und später in Tara, dem Sitz der irischen Könige, plaziert wurde.

2. den Speer des „Lugh“ , der einen Menschen im Kampf unbesiegbar machte

3. das Schwert des Lichtes von Nuada, vor dem niemand fliehen konnte

4. den Kessel von Dagda, der immer mit Nahrung gefüllt war, so dass niemand darben musste.

Diese Talismane halfen ihnen, sich ihrer Feinde zu erwehren.

Die Tuatha de Danaan, die den Gott Danu anbeteten, waren ein zivilisiertes Volk, das eine hochentwickelte Kultur nach Irland brachte. Um 1300 v.d. Zeitwende landeten die Milesaner in Irland an. Die Tuatha de Danaan zogen sich in die hügeligen und gebirgigen Regionen zurück und nahmen Wohnstatt  unter der Erde. Die Mythen erklärten sie zum Elfenvolk Irlands, den sogenannten „Gentry“ (die Grauen). Sie sind Formwandler, deren Größe der eines erwachsenden Menschen entspricht. Sie sind die Geister der Hügel, Wälder und Flüsse.

Quelle:

C.W. Leadbeater „Das Innere Leben, Band II“

C.W. Leadbeater „Der Alltag aus spiritueller Sicht“

 

 

 

Man bringt einen Topf mit Wasser nicht zum Kochen,

indem man ihn hin und wieder etwas erhitzt.

(aus Tibet)

 

Die Erlangung spirituellen Bewusstseins

 

Zu Beginn spiritueller Studien wird Meditation gewöhnlich mit großem Enthusiasmus praktiziert. Geringe Fortschritte lassen die ursprüngliche Begeisterung jedoch schnell wieder schwinden, und es schleichen sich Unregelmäßigkeit und Disziplinmangel ein. Geduld und Ausdauer sind jedoch äußerst wichtig, um einmal erlangte Fähigkeiten nicht zu gefährden.

Bei der Meditation handelt es sich im übertragenen Sinne um einen Prozess des Bohrens. Ausgehend von einem bis dato ungenutzten Gehirnbereich wird durch die unterschiedlichen Ebenen des niederen Selbst (Person) bis zum Bewusstsein des höheren Selbst (Ego) hindurchgebohrt. Sporadisches Bohren kann niemals den gewünschten Durchbruch bringen. Eine Woche disziplinierter Meditation bringt bereits spürbaren Fortschritt, während nur wenige Tage des Müßiggangs ihn schon wieder zunichte machen.

Während der Meditation streckt sich die Person nach dem Ego aus, das darauf mit eigenen Anstrengungen in Richtung Person reagiert. Unaufhörliches Streben nach Vereinigung verursacht zwischen den Polen aufblitzendes Licht, bis der endgültige Durchbruch zu lang ersehnter Erleuchtung führt. Auch jetzt darf eine regelmäßige Meditationspraxis nicht vernachlässigt werden, damit der geschaffene Kanal für die zwischen Ego und Person hin und her wallenden Kräfte bestehen bleiben kann. Kein größeres Leid gibt es, als nach erfolgter Erleuchtung den Kontakt zum inneren Licht wieder zu verlieren. Deshalb sind Schutz und Aufrechterhaltung dieses Kanals so immens wichtig.

 

Literaturquelle:

Geoffrey Hodson „Thus Have I Heared“

 

 

 

Geoffrey Hodson – Leben eines hellsichtigen Forschers und Lehrers

 

Frühe Jahre

Geoffrey Hodson wurde am 12. März 1886 in Wainfleet, Lincolnshire (England) als Sohn einer Farmerfamilie und ältestes von 5 Kindern geboren. Da seine Eltern in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren und kein Studium finanzieren konnten, musste er die Schule im Alter von 15 Jahren verlassen.

Bereits in seiner Jugend machte G. Hodson diverse psychische Erfahrungen, was darauf schließen lässt, dass er schon mit der Anlage zur Hellsicht auf die Welt gekommen war. So beschrieb er in seinen Tagebüchern z.B. einen Traum, den er im Alter von 5 – 6 Jahren im Halbschlaf erlebte und der offensichtlich mit Kundalini in Beziehung steht: „Aus dem Inneren der Sonne stürzt eine feurige vogelähnliche Gestalt hernieder, durchdringt meinen gesamten Körper und setzt mich geradezu in Brand.“

Im Alter von etwas mehr als 20 Jahren kam er mit dem Spiritualismus in Kontakt, in dem er jedoch nicht seinen persönlichen Weg sah. Seine weitere Sinnsuche führte ihn nach Manchester zu einem Vortrag Dr. Annie Besants (Theosophin). Während dieser Veranstaltung nahm er Dr. Besants aurische Ausstrahlung wahr und wurde unmittelbar darauf Mitglied der Manchester City Loge der Theosophischen Gesellschaft (1912).

1914 wurde G. Hodson als Kavallerist angeworben, jedoch erst im Jahre 1918 an die Front auf dem Festland versetzt. Eine Sportverletzung, die er sich in jungen Jahren zugezogen hatte,  verhinderte seinen Einsatz in der Infanterie. Nach Erlangung des Offizierspatents wurde G. Hodson Kommandeur eines Panzerregiments und 1918 nach Frankreich und Belgien versetzt. Zu jener Zeit nahmen seine übersinnlichen Wahrnehmungen zu. So schilderte er z.B., wie er plötzlich eine direkt auf ihn zielende Granate wahrnahm, während er eine Straße entlang hastete. Im nächsten Moment spürte er eine metaphysische Hand zwischen seinen Schulterblättern, die ihn flach auf den Boden niederdrückte. Kurz darauf detonierte die Granate hinter ihm, während die Explosionswelle über ihn hinweg schwappte, ohne ihn zu verletzen.

Nach dem Durchbruch der Alliierten am 8.8.1918 wurde G. Hodson vom Feldmarschall Haig für eine Kriegsauszeichnung vorgeschlagen. Etwa zu diesem Zeitpunkt streckte er sich eines Tages nach längerer Motorradfahrt auf seinem Bett aus. Plötzlich erweiterte sich sein Bewusstsein,  und er fand sich in der Gegenwart eines der großen Meister der Weisheit wieder: Mahatma Kuthumi.  In tiefe Meditation versunken verharrte er in diesem Bewusstseinszustand.

Trotz eines erlittenen Kriegstraumas war G. Hodson mit Beginn der Demobilisierung im Jahre 1919 in der Lage, seine Aktivitäten als Theosoph und seine regelmäßigen Meditationen wiederaufzunehmen. Am 17. März heiratete er Jane Carter, die er bereits während eines Armeelehrgangs in Kendal/Westmoreland (jetzt Cumbria) kennengelernt hatte. Dort hatte er mit ihr zusammen Duette zur Unterhaltung der Soldaten gesungen.

Mittlere Jahre

Familie Hodson ließ sich in Preston nieder, wo G. Hodson im Sekretariat des örtlichen CVJM tätig wurde und aus der Jugendfürsorge entlassene Jugendliche betreute. Indessen entwickelte sich G. Hodsons Hellsichtigkeit weiter – u.a. durch die Unterstützung Mary De La Middletons. Mary war eine Schülerin des Meisters des 7. Strahls (Graf Racoczy, genannt St. Germain), der sie beauftragte, G. Hodson Kräfte zuzuleiten hinsichtlich der Weiterentwicklung seiner Hellsichtigkeit, beim Fokussieren auf Visionen auf den unterschiedlichsten Ebenen sowie beim Heilen, der Anleitung und Unterstützung von Menschen.

In ihrer Freizeit tourte Familie Hodson per Motrorrad mit Beiwagen durch Lancashire und Umgebung, um dort Aufzeichnungen über die verschiedenen Naturgeisterklassen anzufertigen. In vielen Büchern G. Hodsons finden sich diese Notizen wieder – z.B. in „The Kingdom of the Gods“ , „Fairies at Work and Play“ und „The Kingdom of Faerie“.

Während einer Urlaubsreise im Jahre 1925 in das Sheepscombe-Tal in Gloucestershire gelang es G. Hodon, mit einem höheren devischen Wesen Kontakt aufzunehmen. Folgende Beschreibung ist überliefert: „Plötzlich und gänzlich unerwartet dehnte sich mein Bewusstsein gewaltig aus. Der lichterfüllte Himmel schien sich zu öffnen, und ich befand mich in Höhen, die ich nie zuvor erreicht hatte. Alles erstrahlte in einem Licht, das es weder auf der Erde noch in Gewässern gibt. Ich nahm die Gegenwart eines hohen Engels wahr, aus dessen Bewusstsein sich ein Strom von Ideen und Vorstellungen in meines ergoss – Vorstellungen hinsichtlich des Lebens an sich sowie hinsichtlich Kräften aller Art und des Bewusstseins des Universums. Es war so, als erfüllten diese Wahrheiten gleichzeitig sowohl den Menschen als auch den Deva. Der majestätische Deva erschien mir gottgleich – aber so, als nähme er keinerlei Anteil an der Kommunikation, wobei er unpersönlich wirkte.“

Die bei diesem Erlebnis gewonnenen Erkenntnisse fanden Eingang in G. Hodsons folgende Bücher: „The Kingdom of the Gods“ („Die Engel und die Entwicklung des Lebens“), „Ye Be Perfect“ (humanistische Erziehung im neuen Zeitalter), „Angelic Hosts“ (devische Hierarchie), „Man, The Triune God“ (Details menschlicher Entwicklung während der ersten vier Einweihungen) und „The Supreme Splendour“ (Emanation des Sonnensystems und die Aufgaben der Devas). Der Kontakt zu diesem devischen Lehrer bestand über Jahre hinweg.

Im Jahre 1924 trat eine Gruppe von Wissenschaftlern an G. Hodson mit der Bitte heran, an einer Reihe von Experimenten in okkulter Chemie teilzunehmen. Damit trat er in die Fußstapfen Dr. A. Besants und C.W. Leadbeaters, obwohl er bis dahin hinsichtlich dieser Materie nur wenige Kenntnisse besaß.

Bis zum Jahre 1929 war G. Hodson mit der Diagnostizierung und okkulten Behandlung von Krankheiten in London beschäftigt. In Zusammenarbeit mit diversen Medizinern unterzog er Patienten verschiedener Behandlungsformen, bei denen nachweislich Farben und Anwendungen zum Einsatz kamen, die heutzutage unter dem Begriff „psychosomatische Medizin“ rangieren. In dieser Disziplin spielte G. Hodson eine Vorreiterrolle.

Es kam zur Gründung einer spirituellen Heilergruppe, die sich in regelmäßigen Abständen in den Räumlichkeiten der Hodsons traf und sich G. Hodsons hellsichtiger Kräfte zur Anrufung höherer bzw. devischer Kräfte zwecks Heilung von Patienten bediente. Zur gleichen Zeit erkrankte G. Hodsons Frau Jane an Multipler Sklerose, die bei ihr zunehmend zu Lähmungserscheinungen führte. G. Hodson beschäftigte sich unterdessen mit Themen der Psychologie, Geologie, Anthropologie, Geburtskunde, Physik und Astronomie.

Im Anschluss an eine Einladung der Theosophischen Gesellschaft von Chicago folgte eine dreijährige Vortragsreise der Familie Hodsons durch die USA. Im Zuge dieser Reise erhielt G. Hodson Gelegenheit, die historischen Kulturen der Pueblo-Indianer im Süden der USA sowie der Maya und Azteken zu erkunden. Ferner beschäftigte er sich mit der „vierten Dimension“ und den Beziehungen zwischen Klang, Farbe und Form in der Musik.

Familie Hodson siedelte nach Sydney/Australien über, wo G. Hodson die Präsidentschaft der Blavatsky-Loge übernahm. Damit G. Hodson seine Vortragsreisen fortsetzen konnte, übernahm Sandra Chase, eine Theosophin aus Perth/Australien, die Betreuung seiner Frau Jane.

Den asiatischen Kontinent – Manila, Java, Malaya, Sri Lanka sowie Indien – besuchte G. Hodson im Jahre 1933. Im Jahre 1937 folgte eine Reise durch die Kapprovinzen Südafrikas, wo er die Bildhauerin, Dichterin und Malerin Ethelwynne Quail kennenlernte, die G. Hodsons Buch „The Kingdom of the Gods“ („Die Engel und die Entwicklung des Lebens“) illustrierte.

Die 44. Jahresversammlung der Theosophischen Gesellschaft führte G. Hodson im Jahre 1940 nach Christchurch auf die Südinsel Neuseelands. Wenig später zog Sandra Chase zusammen mit G. Hodsons Frau Jane nach Epsom/Auckland auf die Nordinsel. Am 27.10.1962 wechselte Jane Hodson die Daseinsebene. Später heiratete G. Hodson Sandra Chase, die seine Arbeit über seinen Tod hinaus förderte und unterstützte.

Späte Jahre

Zusammen mit David Lyness setzte G. Hodson im Dezember 1956 seine Studien in okkulter Chemie fort; 1959 beteiligte er sich an wissenschaftlichen Untersuchungen prähistorischer Knochenfunde, insbesondere des Australopithecus in Südafrika.

Neben der Theosophie beschäftigte sich G. Hodson zunehmend mit der Thematik des Tierschutzes, begründete die neuseeländische Gesellschaft für Vegetarismus (New Zealand Vegetary Society) und wurde deren erster Präsident. Ferner wurde er zum Präsidenten des Council of Combined Animal Welfare Oranisations in Neuseeland ernannt. 

In Abständen reiste G. Hodson immer wieder nach Adyar/Indien, wo inzwischen N. Sri Ram die Präsidentschaft der Theosophischen Gesellschaft übernommen hatte. Sri Ram betraute G. Hodson in den Jahren 1953 – 54, 1954 – 55, 1961 mit dem Amt des Studiendirektors der „School of Wisdom“.

1964 hielt G. Hodson weltweit Vorträge, darunter in Australien, Manila, Hongkong, Vietnam, Libanon, Ägypten, Israel und Griechenland. 1966 – 68 bereiste er den Mittleren Osten, Großbritannien, die USA und die Schweiz.

Neben all seinen Reisen und Vorträgen hinterließ uns G. Hodson 47 Bücher, eine unzählige Menge an Abhandlungen, Artikeln und Schriften sowie Tonaufnahmen aus seiner Zeit in Neuseeland.

Von Bischof James Wedgwood wurde G. Hodson in der von C.W. Leadbeater gegründeten „Liberal Catholic Church“ zum Priester ordiniert. Ferner besaß er den 32. Grad des Freimaurer-Ordens „Order of International Co-Freemansory“.

Im Alter von 96 Jahren gab G. Hodson am 23.1.1983 seinen physischen Körper auf.

 

Literaturquelle:

Marvis Hardy „Man of two worlds“ Theosophy NZ 1983

“Light of Sanctuary, the Occult Diary of G. Hodson”

 

 

 

 

 

 

Sach- und Lachgeschichten für Eingeweihte, Eingebildete und solche, die es gerne werden wollen.......

 

         Eso-Quiz

 

 

Ein anderer Name für die Welt der Wünsche ist.......?

a) Astralwelt     b) Shangrila      c) Virgora

Welcher Naturgeist gehört zum Wasserelement?

a) Gnom     b) Salamander     c) Undine

Welcher Sinn soll in der kommenden 6. Rasse ausgebildet werden?

a) Unsinn     b) Leichtsinn     c) Gedankenübertragung

Eine andere Bezeichnung für Fee?

a) Akelai    b) Elfe     c) Fuchsie

Welche Eigenschaften werden nicht dem Astralkörper zugerechnet?

a) Leidenschaften    b) Nachdenken     c) Begierden

Unter welchem Baum erlangte Siddharta die Erleuchtung?

a) Dammarbaum    b) Eukalyptusbaum     c) Bodhibaum

Das heutige Irland gehörte nie zu?

a) Atlantis    b) Lemurien     c) England

Was ist Intuition?

a) innere Eingabe aus dem Höheren Selbst stammend     b) göttliche Stimme   c) Einweihung

Wie hieß der Manu der atlantischen Rasse?

a) Atrya     b) Chashusha     c) Dhruva

Was zeigt der Winkel zwischen Polarstern und Erdachse an?

a) Höhe der Pyramiden    b) Karmalast der Erde     c) Sonnenwende

Die Anfangsbuchstaben der richtigen Antworten ergeben zusammengesetzt das Lösungswort. Viel Spaß!

 


Hast Du schon gehört, dass.........

  • Monte Carlo ein Ort der Hölle und des Paradieses ist? Die negativen Schwingungen werden verursacht durch das Casino, die positiven durch Musik. Laut dem Hellseher, der Autor des Buches "Der Junge mit den lichten Augen" ist, wird das Casino irgendwann abbrennen oder überflutet werden - denn Feuer und Wasser besitzen eine stark reinigende Wirkung.
  • die Atmosphäre in der Küstenregion um Marseille getrübt ist durch schwarzmagische Praktiken, die dort in der Vergangenheit stattfanden (Quelle: vorstehend genannter Hellseher)?
  • hinter jedem, der endgültig unter einem Meister wirkt, zwei besondere Leben liegen? Die eine Inkarnation diente der Erhebung über das weltliche Leben, die andere der mystischen Meditation nach mystischen oder emotionell-intuitiven Richtlinien. Letztere fand in einem Mönchs- oder Nonnenkloster in Mitteleuropa statt für diejenigen, die mit dem Meister Jesus und seinen Jüngern verbunden sind, und in Indien, Tibet oder China bei Schülern des Meisters M. oder Meister KH.
  • Dr. Franz Hartmann (deutscher Theosoph, Schriftsteller und Mediziner) während seiner Jugend in Kempten einen Großteil seiner Freizeit auf dem Reichelsberg auf einer hohen Tanne in einer Baumhütte meditierend in Gesellschaft der Waldgeister verbrachte?
  • in der Gegend von Paderborn eine häufig vorkommende Fähigkeit das sogenannte "zweite Gesicht" ist? Anfang des 20. Jahrhunderts sahen 30 Personen den Aufmarsch einer ganzen Truppe von Soldaten vorher. Nur wenige Jahre später fand genau an dieser Stelle eine Musterung von 20.000 Mann statt.
  • wenn der Jupiter in einem bestimmten Aspekt zum Mond steht sich die ätherische Atmosphäre ausdehnt und das Meditieren zumindest scheinbar leichter fällt? Bei gewissen Winkelbeziehungen, zu denen Saturn gehört, soll sich die ätherische Atmosphäre zusammenziehen und die Meditation aufgrund dessen schwerer fallen.
  • der irische National-Deva anscheinend einer internationalen Atlantischen Gruppe zugehörig ist, die sich in Warteposition hinsichtlich einer zukünftigen Renaissance von Atlantis befindet, d.h. wenn die Wellen das einstige Land wieder frei geben und Irland letztendlich seiner Bestimmung nachkommen kann?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Miene Fründin Hannelore is ne Fru, de....... (in Hamborg snackt wi Platt)

.......wiet rumkomen is. Körtens is se inne groote Stadt ween un har ne Inladung in een vegetarisch' Restaurant. Dat sünd clevere Lüüd dor! De serveert di ehr Tüügs för bannig veel Geld, doch den düüren Kraam laten se slichtweg wech und mokt een Huupen Geld dadör. Aver nich mit mi!

„Watt hest Du denn to eeten kreegen?“ frag ick ehr.

„Tofu“, segg se.

Tofu kenn ick nich, aver Torf, de hebbt wi fröher achtern Dieck steken, und de har ok veel vegetarischen Kraam in sick, mehr as dusend Johr old wär he! Ob datt wohl smecken deit? Bannig drööch dat Tüüch und all de veelen Fransen an’t Muul!

„Nee, nee“, segg Hannelore, „Tofu kümmt ut Japan un is ut Sojabohnen mokt.“

Nu kiek mol an! Bohnen! De kook ick ok geern mit Beren un Speck.

„Nee, nee“, seggt Hannelore, „vegetarisch is ohn doode Deerts, ohn Fleesch un  Fisch un doode Heuner!“

Wenn in us’ Dorf een Minsch keen Fisch un keen Fleesch eeten deit, dann sünd se all platt un ratlos. Dat is nich goot….

„Vegetarisch is goot un smeckt ok goot“, seggt Hannelore, „un gesund is dat ok. Wat aver dat Wichtigst dorbi ist, dat nüms dat Recht hett, Deerts Leed antodoon, nüms hett dat Recht, Swien, Keu un anner Deerts to pisacken un to slachten!“

Wo se recht hett, dor het se recht. Miene Fründin Hannelore is ne Fru, de weet allerhand……

„Schüss ok an denken, dat ut de Fisch’ lüttje Babyengels ward, ok „Feen“ nöömt; nüüdlich lüttje Dingers“, segg Hannelore.

Engels, de hangt bi us to Huus inne Dannboom. Hebt jü mol Fisch in juun Wiehnachtsboom sehn? Brukst bloß bis Silvester töven, denn kannst nich mehr ringahn inne goode Stuv, wiel dat dor stinken deit! Wat du  nu wedder för’n Ideen hest, Hannelore!

„Nee, nee“, seggt Hannelore. „de Fisch’ reinkarnieren, dat heet, se ward all wedderboorn un entwickelt sick wieder – und denn kummt een Dag, dor ward Devas ut jem  – lüttje Engels jüst!"

Nu weet ick, wat du lövst, Hannelore, nu weet ick opletzt,  worüm de Fisch’ vun'ne  Fischhöker üm de Eck jümmers so stinken deit: de sünd to oft wedderboorn wor’n und bannig old!

 

 

 

 

 

EI ns + EI ns = zw EI!

Texte:

Die Sumpfdistel & Gelbe Rübe


 

Linoldrucke mit freundlicher Genehmigung von Ralf Aßmann, Essen

Copyright: siehe Impressum

 

 

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