Lebensfreude

Themen: Lebensfreude - ICH BIN - Der 4. Strahl, Strahl der Lebenskraft, Harmonie und Schönheit - Was ist Prana? - Kraftpaket Prana - "Der Atem des Sonnenlogos" oder wie entsteht Materie? - Der Herr der Welt - Der positive Einfluss von Schönheit auf die menschliche Entwicklung - Colonel Henry Steele Olcott, Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft - Eso-Quiz - Hast du schon gehört, dass.....? - Il mio Dante - Wie der Herr der Welt vom Himmel fiel


 

"Lebensfreude strömt in jede Zelle

wie ungehinderter Atem."

Else Pannek

Lebensfreude

Die meisten Menschen kennen eine natürliche Sehnsucht nach Sonnenschein. Der Aufenthalt unter einem blauen Himmel, von dem die Sonne strahlt, stimmt uns heiter und froh, während eine längere Reihe von trüben Tagen evtl.  das Gegenteil bewirken kann.

Bei dieser Sehnsucht nach Licht handelt es sich um einen natürlichen Instinkt, denn unser Zentralgestirn schickt uns nicht nur Licht, sondern flutet sein System mit Lebenskraft oder  Prana, den sogenannten Vitalitätskügelchen. Die Hochkultur der alten Ägypter betete aus diesem Grunde Ra an, worunter jedoch nicht der Sonnenball selbst, sondern das dahinter stehende göttliche Prinzip verstanden wurde, dessen Repräsentant er ist.

Prana oder Vitalität ist auf allen Ebenen des Kosmos existent. Insofern speist es nicht nur unsere physischen Komponenten (grobphysischer und Ätherkörper), sondern auch unseren astralen und mentalen Bewusstseinsträger. Prana dringt in jede einzelne Zelle unseres Körperverbundes vor.

Wie viel Prana wir aus dem Sonnenlicht selbst oder mittels unseres Atems aus der mit Vitalität angereicherten Luft bzw. aus pflanzlicher Nahrung absorbieren können, liegt nicht nur an der Sonneneinstrahlung oder dem Prana-Gehalt der Luft selbst, sondern auch an unserer eigenen mentalen, emotionalen und physischen Verfassung.

Jeder unserer Gedanken und Gefühle modifiziert unsere entsprechenden Bewusstseinsträger (Mental- und Astralkörper) in Farbe, Form und Zustand. Sämtliche Zellen unseres Körpers reagieren auf Qualität und Eigenart unserer Gedanken und Gefühle. Empfinden wir Lebensfreude, so fördern wir damit sowohl unsere Gesundheit und Abwehrkräfte als auch unsere geistige Entfaltung. Trübe Gedanken und Gefühle hingegen ziehen Dunkles an und schädigen unser im Ätherkörper verankertes Immunsystem.

Insofern können wir nichts Besseres für Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklung tun, als die Prana-Aufnahme nicht durch trübe Gedanken und Gefühle zu beeinträchtigen, sondern negative Gedanken und Empfindungen durch heitere, positive zu ersetzen. Haben wir etwas für uns und unsere Entwicklung als kontraproduktiv erkannt, sollten wir darauf jedoch nicht böse sein und es bekämpfen wollen. Alles, was wir bekämpfen, stärken wir nämlich genau dadurch, weil Energie der Aufmerksamkeit folgt. Haben wir für uns etwas als negativ erkannt, reagieren wir klug, indem wir die Energie davon abziehen und uns auf das positive Gegenteil konzentrieren. Dabei stirbt das Unerwünschte allmählich ab und wird durch das Bessere ersetzt.

Heiterkeit und Lebensfreude sind eine Art Lebenselexier, das seinen Weg in jede einzelne Zelle unseres Körpergefüges findet und neben unserer Gesundheit gleichzeitig unsere geistige Entwicklung fördert. Bei geistiger Entwicklung geht es letztendlich darum, durch Arbeit am eigenen Charakter, Meditation und positive Lebenseinstellung aus einem Rohdiamanten allmählich einen Brillanten zu schleifen. Jede einzelne unserer Facetten wird damit allmählich selbst zu einer kleinen Sonne, die das Göttliche  reflektiert und gleich der Sonne am Himmel wohltuend, nährend und förderlich auf alles ausstrahlt, was sich in unserem Einflussbereich befindet.

 

„Ich selbst muss Sonne sein; ich muss mit meinen Strahlen

das farbenlose Meer der ganzen Gottheit malen."

Angelus Silesius

 

 

 

ICH BIN

 

Nichts als das Nichts, als leerer Raum wär' ohne MICH!

MEIN Wille hält auf ihren Bahnen alle Sphären;

dass es gedeihe, will ICH, was ICH säte, nähren:

ICH bin im Tropfen und ICH bin im Korn der Ähren,

Wasser und Erde, Luft und Feuer – das bin ICH!

 

Bin ewig webend, ohne Ende und Beginn;

ICH atme tief, was in mir ruht, hervorzubringen,

ICH bin DAS WORT, bin Klang, in dem die Welten schwingen,

ICH bin DAS LICHT, bin die Essenz in allen Dingen:

Erkenne MICH in dir und wisse, dass ICH BIN!

hh

 

 

 

Es muss etwas in uns sein, was unsere Gedanken hervorbringt.

Etwas sehr Feines; es ist ein Atem; es ist Feuer; es ist Äther; es ist Quintessenz;

es ist ein zartes Abbild; es ist eine Denktätigkeit; es ist eine Zahl; es ist Harmonie.

Voltaire

 

Der 4. Strahl – Strahl der Lebenskraft, Harmonie und Schönheit

Die göttliche Offenbarung zeigt sich in drei Aspekten, deren Vereinigung von einem vierten Prinzip abhängig ist – der Lebenskraft. Diese strahlt aus unerreichbaren Höhen in unser Sonnensystem hinein, um auf den geoffenbarten Daseinsebenen zu einer universell präsenten Essenz zu werden. Die Eigenart dieser 4. Kraft stellt das verbindende Prinzip dar. Als direkter Abkömmling des Sonnenlogos verbindet sie die Aspektstrahlen 1 – 3 mit den sogenannten Attribut- oder Sekundärstrahlen 4 – 7.

Die gegensätzliche Polarisierung dieser zwei Gruppen kreiert eine besondere Art der Spannung im Raum, wodurch in der Ur-Substanz Kraftlinien hervorgerufen werden, aus denen die großen und kleinen Archetypen hervorgehen. Hierbei handelt es sich um lebendige geometrische Modelle, auf die sich alle Formen zurückführen lassen. „Gott geometrisiert“, nannte Plato das dahinter stehende Prinzip..

Das Amt des Vertreters des 4. Strahls besteht darin, inmitten der schöpferischen Spannungen die Ur-Archetypen und die daraus hervorgegangenen kleineren Archetypen zu bewahren. Die Aufrechterhaltung des Rhythmus und der vorgegebenen Oszillationsfrequenzen im Spannungsfeld zwischen den Haupt- und Attributstrahlen ist vordringlichste Aufgabe aller Repräsentanten des 4. Strahls. Leistbar ist diese Arbeit im Zusammenhang mit dem 4. Strahl nur dadurch, dass er als direkter Abkömmling des Sonnenlogos sämtliche diesbezüglichen Eigenschaften in sich vereinigt. Als Verbindungsglied zwischen dem Formlosen und den Formen steht der 4. Strahl sozusagen mit einem Bein in der Zeitlosigkeit und mit dem anderen in der Zeit. Hierdurch ermöglicht er die Manifestation des göttlichen Willens insofern, als er die Idee zu konkreter Form werden lässt.

Der 4. Strahl gilt als Repräsentant von Schönheit, Ordnung und Harmonie, die sich in Farben, Klängen und der Sprache der Musik ausdrücken. Insofern  wird er häufig als „Strahl der Künstler“ verstanden, wobei jedoch eine seiner wichtigsten Qualitäten, die Erweckung der Organisation durch Form, völlig außer acht gelassen wird. Signifikant für den 4. Strahl ist die mathematische Exaktheit. Dem physischen Auge zeigt sie sich beispielsweise in der Architektur, die als gefrorener Klang“ bezeichnet werden könnte, oder z.B. in den Kompositionen J.S. Bachs, die weitestgehend mathematisch darstellbar sind.

Als Verfeinerer bewirkt der 4. Strahl die Vervollkommnung der Form, indem der Künstler durch seine Arbeit am Objekt seine schöpferischen Kräfte auf das Kunstwerk transferiert. So kann ein alltäglicher Gegenstand wie einem Stuhl so außerordentlich schön gestaltet werden, dass er Abbild höherer Gesetzmäßigkeiten wird.

Die Shaker, eine spirituelle Bewegung in den USA des 19. Jahrhunderts, kreierten im Zeitalter des Historismus ein schlichtes, reines, zeitloses und hochwertiges Möbeldesign. Die Fertigung solcher Möbel war Teil ihrer Lebensphilosophie. Für die Shaker war ihr gesamtes Umfeld beseelt und mit Leben erfüllt. Durch ihre Lebenseinstellung wurden ihre Möbelstücke bei der Fertigung energetisiert; sie waren getränkt mit ihrem Glauben und Vorstellungen. Insofern achteten sie auch auf eine möglichst hohe Qualität des Rohmaterials. Ihre Arbeit war geprägt von Lebensfreude und Dankbarkeit dem Göttlichen gegenüber. Die zeitlose, geradlinige Schönheit solcher Möbelstücke findet auch gut 100 Jahre nach ihrer Herstellung noch Bewunderung in den Augen der Betrachter.

Folgt man den Ausführungen Alice A. Baileys, so gibt es diverse Namen für den 4. Strahl, die jedoch nur intuitiv zu erfassen sind. Hier eine kleine Auswahl:

  • der göttliche Mittler
  • das Gebirge, auf dessen Gipfel die Form stirbt
  • die Posaune des Herrn
  • der Form-Verbesserer
  • das Geringere von den Drei, das Höchste von den Vier
  • der Eine, der das Zeichen am Scheideweg anbringt
  • das Samenkorn, das die Blume ist

Gemäß A. Bailey wird erwartet, dass der 4. Strahl ab dem Jahre 2025 wieder voll aktiv werden und in einer neuen Art von Kunst Ausdruck finden soll. Hierbei wird es sich um Kunstformen handeln, die sich überwiegend auf den häuslichen Bereich beziehen und neben musischen Anteilen auch andere Ausdrucksformen von Kunst einschließen. Insbesondere in den Ländern Deutschland, Österreich, Italien, Indien und Brasilien soll diese Entwicklung eine wichtige Rolle spielen. Deshalb inkarnieren zur Zeit immer mehr Menschen mit solarer Dominanz und einer Sensibilität für diesen Strahl.

In der Vergangenheit war der 4. Strahl besonders in der Religion und der Kultur der alten Ägypter präsent. Prägnant für die damalige Architektur sind zueinander geneigte Linien und bauchige Säulen sowie ziemlich naturgetreue Tier- und Pflanzendarstellungen. Ferner sind aus jener Kultur vergleichsweise stereotype Darstellungen von Menschen überliefert, die geradezu mathematisch anmuten. Ausdrucksformen des Lebendigen sind immer gekrümmt und unberechenbar wie das Leben selbst. Winkel und gerade Linien hingegen sind berechenbar.

Im alten Ägypten war die Wahrnehmung der Entsprechungen zwischen Leben und Form enorm wichtig für das Verständnis von Magie. Magie spielte eine besondere Rolle und wurde als Kunstform betrachtet. Schön war sie im Geiste dessen, der sie zu deuten wusste, jedoch nicht aufgrund ihrer äußeren Form. Es wurde sich darum bemüht, Gefühle in Formen auszudrücken, um beim Betrachter ebensolche Gefühle hervorzurufen.

Der dem 4. Strahl vorstehende Chohan ist Meister Serapis. Dieser Adept ist Grieche von Geburt, obwohl er einen Großteil seiner Arbeit in Ägypten verrichtet haben soll. Deshalb wird er häufig „der Ägypter“ genannt. Bei Meister Serapis handelt es sich um eine sehr distinguierte Erscheinung mit asketischem Gesicht, und er ist von hoher Gestalt. In den Anfängen der Gründung der Theosophischen Gesellschaft übernahm er die Betreuung von Colonel Olcott von Meister Kuthumi, dem Leiter des 2., des Strahls der Liebe. Inzwischen hat er sich von der direkten Betreuung der Schüler des 4. Strahls zurückgezogen und diese in die Hände von Meister P. gelegt.

Meister Serapis, dessen physische Präsenz „devisch“ wirkt, ist damit beschäftigt, die neue künstlerische Strömung vorzubereiten, die – wie bereits oben erwähnt – demnächst ihren Anfang nehmen wird.

PS: das Quadrat ist dasSymbol für die 4

Quelle:

Geoffrey Hodson  "Die Engel und die Entwicklung des Lebens"

Alice A. Bailey " Eine Abhandlung über die sieben Strahlen"

 

 

 

Was ist Prana?

Die Welt – nichts als eine Illusion

Um „Prana“ oder „Vitalität“ zu verstehen, müssen wir uns zunächst einmal dem Begriff „Atom“ zuwenden. Gemäß der empirischen Lehrmeinung handelt es sich bei einem Atom um das kleinste Stück Materie, das als reines chemisches Element vorliegen kann.

Nichts kommt bekanntlich von nichts. Es muss also eine Ursache für die Existenz von Atomen und ihren Verbindungen geben. Das spirituelle Weltbild gibt uns Auskunft: Ursache für die „Atom“ genannte Einheit ist nichts anderes als die Kraft- oder Willensäußerung der höchsten Instanz unseres Sonnensystems, des SONNENLOGOS (griechisch „Logos“ = „das Wort“ – „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Joh. 1.1) .

SEINE Kraft ist auf eine bestimmte Form gerichtet, die wir als „physisches Ur-Atom“ bezeichnen.  Durch die Willensausübung unseres Sonnenlogos werden vierzehntausend Millionen Blasen in dieser besonderen Form in "Koilon, dem wahren Äther des Raumes" (siehe Artikel "Der Atem des Sonnenlogos - oder wie entsteht Materie?"), zusammengehalten.  Ließe unser Sonnenlogos in SEINER Willensäußerung nur einen winzigen Moment nach, so wäre die Kohäsionskraft aufgehoben. Somit würden sämtliche Blasen auseinanderfallen, d.h. die physische Welt wäre von einem auf den anderen Moment verschwunden. So erklärt sich die Auffassung, die ganze Welt sei nichts anderes als eine Illusion, zumal es sich bei den das Atom aufbauenden Blasen um nichts anderes als Hohlräume ( ! ) in Koilon handelt.

Die von unserem Sonnenlogos veräußerte Kraft, die auch das Atom genannte Gebilde selbst hervorbringt, erfasst besagtes Atom jedoch nicht von außen her und hält es zusammen, sondern quillt in dessen Innern auf. Demzufolge muss der Eintritt von höheren Dimensionen her erfolgen.

Dasselbe Prinzip gilt für die „Prana“ oder „Vitalität“ genannte Kraft, die gleichfalls innen hervorquillt - im Gegensatz zu Manifestationen von Prana = Licht, Wärme, Elektrizität, deren Einwirkung jeweils von außen her erfolgt.

Mit dem Aufquellen im Innern des Atoms wird ihm einerseits mehr Leben zugeführt, andererseits auch seine Kohäsionskraft verliehen. Die Kohäsions- oder "Zusammenhangskraft" bewirkt umittelbar, dass sich um das Atom herum sechs weitere in bestimmter Anordnung lagern und somit ein subatomisches Element bilden. Von allen übrigen bisher beobachteten Atomverbindungen unterscheidet sich dieses subatomische Element darin, dass die von ihm hervorgerufene und zusammengehaltene Kraft vom zweiten Aspekt des Sonnenlogos statt vom dritten herrührt (siehe Grafik "Evolution der Materie" weiter unten).

Prana ist…….

…….die Kombination aus einem männlichen (= Elektrizität) und einem weiblichen (= Magnetismus) Atom. Alle lebenserhaltenden Komponenten für sämtliche Organismen unseres Planeten stammen aus der atomischen Ebene; Urheber ist unsere Sonne bzw. die dahinterstehende höchste Instanz unseres Universum, SONNENLOGOS oder GOTT genannt.

Nach dem Analog-Prinzip „wie oben, so unten; wie innen so außen“ verhält sich bei den chemischen Elementen Atom zu Elektron genauso wie im Sonnensystem Planet zu Sonnenlogos.

Das Element „Sauerstoff“ setzt sich aus 290 Atomen zusammen, wobei nur jeweils 5 positive und negative Kugeln (mit Atomen) aus reinem Sauerstoff bestehen; bei allen anderen handelt es sich um Prana, dessen kleine Gruppe die außerordentlich  strahlenden Perlen in der männlichen (positiven) Spirale des Sauerstoffelements bildet und ferner auch den Kern im Zentrum des Radium-Atoms.

Jeder der unsere Zentralsonne umkreisenden Planeten empfängt das Prana, mit dem der Sonnenlogos SEIN System flutet,  absorbiert und prägt es mit seiner speziellen Eigenart und gibt es an seine Bewohner weiter. Im Falle unseres Planeten Erde kennen wir dieses Produkt aus Prana als „Kundalini“.

 

7 Unterebenen der Physis

Um nun das Phänomen „Licht“ zu verstehen, müssen wir uns ins Gedächtnis rufen, dass jede Hauptebene, also auch diejenige, die wir als „physische“ bezeichnen, sich in 7 Unterebenen unterschiedlicher Schwingungsgrade differenziert. Außer den drei zur Physis gehörenden allgemein bekannten Aggregatzuständen fest, flüssig und gasförmig gibt es vier weitere feinstoffliche, nämlich (von unten nach oben): ätherisch, überätherisch, unteratomisch, atomisch.

- Im (von oben) 1. Äther – als „atomisch“ bezeichnet,  haben wir es mit Prana in seiner ursprünglichen Erscheinungsform zu tun. 

- Im 2. Äther –  „unteratomisch“ genannt – zeigt sich Prana als Licht. Bei dem, was wir unter „Lichtgeschwindigkeit“ verstehen, handelt es sich nicht um Licht als Substanz. „Lichterscheinung" ist das Resultat davon, dass im 2. Äther etwas Gröberes in Bewegung gesetzt wird. Licht ist eine Substanz und viel kleiner als ein chemisches Element. Unterhalb der chemischen Elemente beginnt die Alchemie.

- Im 3. Äther – „überätherisch“ – entsteht aus Prana Wärme; „Temperatur“ ist der jeweilige Schwingungszustand der Atome.

- Im 4. Äther – „ätherisch“ manifestiert sich Prana als Klang oder Akustik.

Physisch betrachtet ist unsere Sonne kein heißer Gasball, der sich nach ca. 12,5 Milliarden Jahren Existenz verbraucht haben und zu einem sogenannten „weißen Zwerg“ zusammenfallen wird (gegenwärtige empirische Lehrmeinung), sondern dunkel und kalt. Wissenschaftliche Expeditionen mit in Richtung Sonne geschickten Raumsonden ergaben das aus schulwissenschaftlicher Sicht unerklärliche Paradoxon, dass, je weiter die Sonde sich in Richtung Sonne bewegte, es umso dunkler und kälter wurde, während es doch logischerweise  hätte immer heller und heißer werden müssen. Einmal mehr erwies sich "Wissenschaft als der gegenwärtige Stand unseres Irrtums."

Quelle:

C.W. Leadbeater: "Die Chakras"

 

"Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke."

August von Kotzebue

Kraftpaket Prana

„Liebe Sonne“

Obwohl sich die Kraft, die das Pranakügelchen belebt, vom Licht als solchem unterscheidet, so hängt seine Manifestierung dennoch von der Gegenwart des Lichtes ab.

Strahlt die Sonne, so quellen unablässig Prana- oder Vitatlitätskügelchen neu auf. Ihre Bildung geschieht mit großer Geschwindigkeit in riesigen Mengen. Das physische Auge erkennt die in der Luft hin- und herschießenden winzigen blitzenden Kügelchen. Ist jedoch der Himmel bedeckt oder es ist Nacht, so wird Prana nicht gebildet. Zu Zeiten, wo der Himmel verhangen oder aufgrund der Nacht dunkel ist, leben wir vom Prana-Vorrat. Zwar erscheint es unmöglich, dass dieser Vorrat jemals aufgebraucht sein könnte, dennoch wird er während einer Reihe von trüben Tagen immer geringer.

Einmal geladen, bleibt das Prana-Kügelchen als unteratomisches Element bestehen, wobei es keiner Veränderung bzw. keinem Kraftverlust unterworfen zu sein scheint, solange es von keinem lebenden Wesen absorbiert wurde.

Zu recht prägte der Volksmund den Terminus „liebe Sonne“, denn ohne Unterlass speist unsere Sonne ihr System mit Vitalität. Dennoch existieren Hindernisse, die bewirken, dass nicht die volle Energiemenge die Erde erreicht. In kalten, eher unfreundlichen Regionen ist der Himmel nicht selten tagelang wolkenverhangen. Dadurch verringert sich die Pranamenge, die diese Gebiete erreicht, merklich. Bei trübem, dunklem Wetter sinkt  allgemein die Vitalität; deshalb hat fast alle lebendige Kreatur eine instinktive Sehnsucht nach Sonnenschein.

Zu Zeiten, wo die vitalisierten Atome spärlicher vorhanden sind als bei Sonneneinstrahlung, erhöht ein Mensch von gutem Gesundheitszustand seine Pranaaufnahmefähigkeit, entnimmt die benötigte Vitalität einem größeren räumlichen Bereich und hält so seine Lebenskraft auf dem gewohnten Niveau. Geschwächte oder kranke Menschen mit geringer Nervenkraft, die zu dieser erweiterten Aufnahme nicht fähig sind, fühlen sich ohne äußerlich erkennbaren Grund bei länger bedecktem Himmel schwächer und reizbarer.

Naturgemäß ebbt verglichen mit den Sommermonaten im Winter die Pranamenge ab.  Neben einigen anderen ist Sonnenlicht der wichtigste Faktor für die Erlangung bzw. Erhaltung vollkommener Gesundheit. Mangel an Sonnenlicht kann durch nichts anderes völlig aufgewogen werden. Einen gewissen Ausgleich erreichen wir durch den Verzehr solcher Pflanzen und Früchte, die Prana in besonders großen Mengen speichern – wie z.B. Zitrusfrüchte.

Kontinuierlich wird Prana bei der Atmung aufgenommen, da es sich bei dem insgesamt aus 290 Atomen bestehenden Element Sauerstoff neben 5 positiven und 5 negativen Kugeln mit ihren Atomen um Prana-Bestandteile handelt.

Prana oder Lebenskraft ergießt sich natürlich nicht nur in die physische, sondern in sämtliche anderen Welten gleichermaßen. Insofern begünstigt Sonneneinstrahlung auch unser Gefühls- und Gedankenleben.

Die siebenfältige Beschaffenheit von Prana

Solange die Pranakügelchen, auch als "feurige Leben" bezeichnet, in der Luft hin- und herschießen, sind sie fast farblos bzw. leuchten in weißem oder schwach goldenem Licht. Werden sie jedoch in den Wirbel des Kraftstroms oberhalb der Milz gezogen (Milzchakra), erfolgt ihre Aufspaltung in sieben verschieden gefärbte Kraftströme. Dabei werden die Atome, aus denen sie sich zusammensetzten, in dem Wirbel herumgeschleudert. Je ein Kraftstrom wird von einer der sechs Speichen erfasst, so dass alle Atome gelber Farbe entlang der einen Speiche gleiten, alle grünen entlang einer anderen usw., während der siebte Strom von Atomen im Zentrum des Wirbels durch die Achse des Rades verschwindet. Die Farben der verschiedenen Anteile von Prana entsprechen dabei nicht ganz jenen unseres gewöhnlichen Sonnenspektrums, sondern eher der Farbenordnung auf den höheren Ebenen in den Kausal-, Mental- und Astralkörpern.

Das Indigo des Sonnenspektrums verteilt sich bei der Prana-Aufspaltung auf den blauen und den violetten Strahl, während sich das  Rot zu Rosarot und Dunkelrot abstuft. Bei den Kraftströmen entlang der sechs Speichen handelt es sich deshalb um die Farben Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange und Dunkelrot, während der siebte Strom, d.h. das rosarote Atom – eigentlich ist es die erste Ausstrahlung, weil es sich dabei um das Ursprungsatom handelt, in dem sich die Kraft zuerst äußert – durch die Mitte des Wirbels hindurchgeht.

Prana ist demzufolge von siebenfältiger Beschaffenheit. Da sich jedoch nach dem Verlassen des Milzzentrums Blau und Violett sowie Orange und Dunkelrot zu je einem Strom vereinigen, fließt die Vitalität in fünf Hauptströmen durch den Körper.

Diese so entstandenen Kraftströme oder Strahlen unterschiedlicher Farbe verteilen sich in verschiedene Richtungen, um ihre besonderen Funktionen bei der Versorgung des gesamten Körpers zu erfüllen

Die Vitalitätsaufnahme

1. Der violett-blaue Strahl.......

........schießt zur Kehle empor, wo offenbar eine Zerlegung in drei Teilstrahlen erfolgt: der lichtblaue Strahl bleibt zurück und durchströmt und belebt das Kehlkopfzentrum, während der dunkelblaue und violette in das Gehirn weiterfließen. Der dunkelblaue Strahl erschöpft sich im unteren und mittleren Teil des Gehirns, während der violette den oberen Teil durchflutet und dem Scheitelzentrum (das Kronenchakra besitzt 960 „Blütenblätter") besondere Kraft verleiht.

2. Der gelbe Strahl.......

.......speist das Herz; hat er sich dort ausgewirkt, fließt ein Teil von ihm weiter zum Gehirn, um es zu durchtränken. Dabei richtet der Kraftstrom sich hauptsächlich auf die „zwölfblättrige Blume“ inmitten des Kronenchakras.

3. Der grüne Strahl.......

.......durchflutet den Unterleib; sein Zentrum hat er im Solarplexus. Er belebt Leber, Nieren, Eingeweide und den übrigen Verdauungsapparat.

4. Der rosarote Strahl.......

.......fließt entlang der Nerven durch den ganzen Körper und stellt das Leben des Nervensystems dar. Hierbei handelt es sich um jene besondere Lebenskraft, die ein Mensch leicht in einen anderen  diesbezüglich Mangel leidenden Organismus auszuströmen vermag. Werden Nerven nicht ausreichend mit dem rosigen Licht versorgt, so werden sie empfindlich und reizbar. Ein gesunder Mensch absorbiert und spezialisiert gewöhnlich viel mehr von diesem Vitalitätsaspekt, als er selbst benötigt, so dass er ständig einen Strom rosafarbener Atome ausstrahlt, die schwächeren Mitmenschen zugute kommen, ohne dass der Geber selbst beeinträchtigt wird. Diese überschüssige Kraft kann – wie bereits erwähnt -  auch mittels Willensanstrengung weitergegeben werden.

Der physische Körper verfügt über ein gewisses eigenes  blindes und triebhaftes Bewusstsein, das „physisches Elemental“ genannt wird (die Entsprechung im Astralkörper wäre das „Wunschelemental“). Vom Bewusstsein des Menschen ist das physische Elemental völlig unabhängig und auch dann aktiv, wenn das Ego (Höheres Selbst) im Schlafe aus dem physischen Körper auszieht. Dem Einfluss des physischen Elementals ist auch zuzuschreiben, dass unser sympathisches Nervensystem ununterbrochen arbeitet. Stets ist es bemüht, seinen Körper vor Gefahren zu schützen und all das zu beschaffen, was der Körper gerade benötigt.

Im Wachzustand des Menschen befindet sich das physische Elemental in einem permanenten Zustand der Selbstverteidigung und Wachsamkeit, hält Nerven und Muskeln in Spannung. Schläft der Mensch, lässt es Nerven und Muskeln erschlaffen und widmet sich insbesondere der Assimilation von Vitalität und Regeneration des physischen Körpers. Besonders erfolgreich ist es dabei während der frühen Nachtstunden, weil dann noch viel Prana vorhanden ist. Kurz vor der Morgendämmerung hingegen ist die vom Sonnenlicht zurückgelassene Vitalität fast gänzlich erschöpft. Schwache oder kranke Menschen geben zu dieser Zeit häufig ihren physischen Körper auf.  Im Volksmund heißt es: „Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht ist so viel wert wie zwei Stunden nach Mitternacht.“

Prana oder Vitalität ist die Nahrung des Ätherkörpers und für ihn genau so wichtig wie stoffliche Ernährung für den gröberen Teil der Physis. Ist infolge von Krankheit, Ermüdung oder sehr hohem Alter das Milzzentrum  unfähig, Prana für die Ernährung der Körperzellen zu präparieren, bemüht sich das physische Elemental, die in den Körpern anderer Menschen bereits präparierte Vitalität für den eigenen Gebrauch an sich zu ziehen. Befindet sich ein gesunder Mensch länger in der Gegenwart eines kranken oder schwachen, so fühlt er sich häufig erschöpft oder ausgelaugt, da ihm die rosafarbenen Atome abgesaugt wurden, bevor er deren Energie selbst verarbeiten konnte. Um den Ätherkörper zu stärken, empfiehlt sich z.B. im Falle einer Erkältung, das Milzchakra gelegentlich kurzfristig vom jeweiligen Kleidungsstück zu befreien und eine Zeitlang den Sonnenstrahlen direkt auszusetzen. Das wirkt vitalisierend.

Das Pflanzenreich absorbiert diesen Teilaspekt der Vitalität ebenfalls, verbraucht davon jedoch gewöhnlich nur eine geringe Menge. Viele Bäume – insbesondere Nadelbäume, Koniferen, Pinien, Eukalyptus -  entziehen dieser Vitalität fast dieselben Bestandteile wie der höhere Teil des menschlichen Ätherkörpers. Die Atome, die Bäume wieder abgeben, nachdem sie ihren Bedarf gedeckt haben, sind also gerade mit demselben rosafarbenen Licht geladen, das die Zellen des physischen Körpers eines Menschen benötigen. Der Aufenthalt unter den genannten Bäumen stärkt demzufolge die geschwächte, weil mangelernährte Nervenkraft eines Menschen.

5. Der orange-rote Strahl.......

.......fließt zur Basis des Rückgrates und weiter zu den Zeugungsorganen, mit denen ein Teil seiner Funktion eng verknüpft ist. Dieser Strahl enthält nicht nur orange und dunklere Rottöne, sondern auch eine gewisse Menge an dunklem Violett – so als böge sich das Farbspektrum zu einem Kreis und begänne die Farbenreihe eine Oktave tiefer von neuem.

Beim Durchschnittsbürger belebt der orange-rote Strahl die Sinnlich- und Triebhaftigkeit, ferner tritt er ins Blut ein und scheint auch für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zuständig zu sein. Arbeitet der Mensch beharrlich daran, seine niedere Natur zu überwinden und seine Triebe nicht ungezügelt auszuleben, so kann dieser Strahl aufwärts ins Gehirn umgelenkt werden. Dort unterliegen seine drei Bestandteile einer ganz besonderen Veränderung: das Orange wird zu reinem Gelb verfeinert und verstärkt die Kräfte des Intellekts, das Dunkelrot wird zu Scharlachrot und steigert die Eigenschaft der selbstlosen Liebe beträchtlich, während das dunkle Purpurviolett sich in ein zartes Lila verwandelt und den geistigen Teil der menschlichen Natur belebt.

Was wird aus den entladenen Atomen?

Bei ihrer Arbeit wird den verschiedenfarbenen Atomströmen ihre Vitatlität genau so entzogen wie dies im Falle einer elektrischen Ladung der Fall wäre. Die Farbe der rosaroten Atome wird im Verlauf ihres Weges entlang der Nerven allmählich immer blasser und schließlich durch die Poren des Körpers ausgeschieden. Aus diesem Vorgang resultiert die sogenannte  „Gesundheitsaura“ (Ätherkörper), denn nach dem Austritt durch die Poren sieht die Emanation gewöhnlich  bläulich-weiß aus. Auf dieselbe Weise verliert der vom Blutstrom aufgenommene Teil des gelben Strahles seine besondere Farbgebung.

Nachdem sich die Atome ihrer Vitalität entledigt haben, gehen sie nun entweder eine der Verbindungen ein, die im Körper beständig erzeugt werden oder verlassen den Körper durch die Poren oder auf anderem Wege. Die entladenen Atome des grünen hauptsächlich für die Verdauung zuständigen Strahls werden mit dem anderen Abfallmaterial auf natürlichem Wege ausgeschieden. Dasselbe geschieht beim Durchschnittsbürger mit den Atomen des orange-roten Stromes. Die mit dem Kehlkopfchakra in Verbindung stehenden Atome des blauen Strahls verlassen den Körper mit der beim Ausatmen ausgestoßenen Luft, während diejenigen des dunkelblauen und violetten Strahls gewöhnlich aus dem Kronenchakra ausgeschieden werden.

C. W. Leadbeater "Die Chakras"

 

 

"....... und keine Zeit und keine Macht zerstückelt

geprägte Form, die lebend sich entwickelt."

Goethe, "Orphische Urworte"

"Der Atem des Sonnenlogos" -  oder wie entsteht Materie?
 

Koilon oder der „präsolare Raum“ besteht aus nicht mehr erkennbaren feinsten Teilchen (auf menschlicher Entwicklungsstufe) unbekannter Herkunft. Die Koilon-Teilchen berühren einander nicht, sondern halten zueinander einen Abstand, der noch kleiner ist als der Durchmesser der Teilchen selbst.

Diese Teilchen oder Koilon-Atome sind nicht frei beweglich wie Gas-Moleküle, sondern aufgrund ihrer anziehenden und abstoßenden Kräfte elastisch gegeneinander verankert. Aufgrund dieses elastischen Netzwerkes von Kräften ist es einem oder mehreren Koilon-Atomen unmöglich, sich zwischen zwei andere zu schieben. Koilon ist demzufolge eine feste, jedoch elastische Masse, die stark verzerrt werden kann. Beim Nachlassen des verzerrenden Einflusses fällt sie sofort in ihre ursprüngliche Form zurück.

Die höchste Instanz  unseres Sonnensystems – der SONNENLOGOS – übt permanent SEINE Willenskraft aus und verdrängt durch den Strom SEINES Atems Koilon, indem er „Atemblasen“ bestimmte Bahnen aufzwingt. Eine solche durch die Willenskraft des SONNENLOGOS erzeugte Blase ist der kleinste Baustein der Materie. Ein Wirbel von 14000 Millionen solcher Blasen bildet ein chemisches Ur-Atom (ein Wasserstoff-Atom z.B. enthält 18 solcher Wirbel).

Die mit dem Atem des SONNENLOGOS erfüllten Blasen sind viel größer als die sie umgebenden Koilon-Atome. Durch das Volumen der Blasen wird das eigentlich geradlinige Koilon-Netzwerk verzerrt. Dadurch wird eine Spannung im Netzwerk hervorgerufen. Bei der Bewegung der Blasen spaltet sich vor ihnen Koilon auf und schließt sich hinter ihnen wiederum. Der von den Blasen bewirkte mechanische Aufwand beim Aufspalten und Dehnen von Koilon wird beim erneuten Zusammenschluss hinter ihnen zurückgewonnen. Verbraucht wird bei diesem Vorgang also gar nichts, d.h. die Bewegung erfolgt ohne Widerstand.

Bei der Bewegung der Blasen vollziehen die Koilon-Atome eliptische bis kreisförmige Ausweichbewegungen. Dabei verlieren sie jedoch nicht die Verbindung zu ihren Nachbaratomen. Die Bewegung des einzelnen Atoms beginnt bei Null, steigert sich zu einem Maximum, geht auf Null zurück und vollendet damit einen Kreislauf. Da die Koilon-Atome sich nicht berühren, entsteht keinerlei Reibung.

Bei den auf ihren vorgeschriebenen Bahnen wandernden Blasen handelt es sich um nichts anderes als Wellenbewegungen in Koilon. Im Gegensatz zu Koilon, das als Materie oder Masse mit Masseträgheit ausgestattet ist, besitzen die Blasen keine Trägheit. Die durch den Atem des SONNENLOGOS in Koilon eingeleiteten Wellenbewegungen können nicht zur Ruhe kommen, sondern pflanzen sich in derselben Richtung fort und schieben die Blasen weiter.

Da die einzelnen Blasen, die die Materie bilden, einen gewissen Abstand zueinander halten, stören sich die Wellen in Koilon nicht gegenseitig. Planeten wie unsere Erde sind im Grunde nichts anderes als eine geordnet fortschreitende an Blasen gebundene Wellenbewegung im Äther.

 

Quelle: Johan van Manen: „Forschungen in Okkulter Chemie“ und „Wie die Okkulte Chemie (Besant/Leadbeater) geschrieben wurde."

 

 

"Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet."

David Hume

Der positive Einfluss von Schönheit auf die menschliche Entwicklung

Jeder Mensch wird mit einem Erbgut geboren, das als genetisches Programm den Entwurf seiner späteren Existenz bereits im Keim beeinhaltet. Aus diesem Entwurf heraus formt sich die spätere Persönlichkeit, wobei Erfolg und Entfaltung in hohem Maße auch von den äußeren Umständen und Einwirkungen in seinen ersten Lebensjahren abhängt.

Was aber erbt ein Mensch nun tatsächlich von seinen Eltern oder Vorfahren? Vererbt werden ihm z.B. Nasenform, Hautfarbe, Haartextur oder eine nervöse Empfindlichkeit hinsichtlich gewisser Einflüsse bzw. eine mangelnde nervliche Stabilität hinsichtlich anderer Gegebenheiten. Bei all diesen Komponenten geht es um den physischen Bereich (grobphysisch und ätherisch). Der Charakter eines Menschen hingegen hat mit seiner Abstammung von einem bestimmten Elternpaar bzw. seinen Vorfahren überhaupt nichts zu tun, sondern formte sich im Laufe der Vorinkarnationen zu dem, was wir in einem Neugeborenen als Anlage vorfinden. Dasselbe trifft zu auf alle mitgebrachten Talente, Gaben und Neigungen.

Die positive Einflussnahme auf einen Menschen beginnt bestenfalls nicht erst bei seiner Geburt, sondern bereits ab dem Moment seiner Empfängnis. Während der Schwangerschaftsmonate bildet der werdende Mensch nicht nur seinen physischen Körper, sondern auch seinen astralen und mentalen Bewusstseinsträger aus. Was immer seine werdende Mutter denkt oder empfindet, beeinflusst das Ungeborene und seine Entwicklung entweder auf positive oder negative Weise. Hieraus ergibt sich, dass Schwangere sich möglichst darum bemühen sollten, ein harmonisches Gefühls- und Gedankenleben zu führen. Ganz besonders kontraproduktiv wirkt sich natürlich die Ablehnung des werdenden Kindes auf dessen Entwicklung aus.

Neben seinem persönlichen Lebensentwurf, seinen Charakteranlagen und Gaben bringt jedes Kind aus seiner geistigen Heimat eine Erinnerung an die dort herrschenden Strukturen des Guten, Edlen und Wahren mit. In der geistigen Heimat sind diese Tugenden mit dem Menschen untrennbar verbunden.

Bereits der griechische Philosoph Plato (ca. 428 – 340 v.d. Zeitenwende) beschrieb das Prinzip der „Reminiszenz“, = „Erinnerungen wachrufen“. Einem Neugeborenen wird durch die sorgfältige Gestaltung seines Lebensumfeldes und dessen Ausstattung mit Dingen, die Harmonie und Schönheit ausstrahlen, bestmögliche Entfaltungsmöglichkeiten gegeben.  Nach seiner Geburt versucht das Kind, mit seiner Umwelt in Interaktion zu treten, wobei seine sämtlichen Sinneswahrnehmungen einen Einfluss auf seine Entwicklung ausüben. Bei der Bewunderung einer Blume z.B. oder eines harmonisch geformten Objektes kann eine Erinnerung an die Schönheit der geistigen Heimat wachgerufen werden, was die Grundmauern für ein in geistiger Hinsicht ertragreiches Leben weiter festigt. Was immer auf einen Menschen in seinen vor- und frühkindlichen Phasen an Schönem, Gutem und Wahren geboten wird, hat großen Einfluss auf den Verlauf seines weiteren Lebens.

Die subtile Ausstrahlung des uns umgebenden Umfeldes und seiner Objekte sollte grundsätzlich  nicht unterschätzt werden. Das gilt auch für die Planung und Ausstattung unserer Städte. Vor langer Zeit – besiedelt wurde das Gebiet bereits vor 5000 Jahren – erbauten die antiken Griechen Athen, die Stadt ihrer Göttin Pallas Athene. Sie erbauten Athen als „perfekte Stadt“. Der Legende nach besuchte einst ein Spartaner (das antike Sparta war der Hauptort des Stammes der Lakedaimonier auf der Peloppones-Halbinsel) die Stadt Athen. Nach seiner Rückkehr gefragt, was denn das Besondere an ihr sei, antwortete er genauso spartanisch wie treffend: „Alles dort ist edel.“ Tatsächlich war das Ideal des Edlen seitens Perikles (ca. 490 – 429 v.d. Zeitenwende) beim Bau der Metropole Athen angestrebt worden. Jedes einzelne Objekt dort, jedes Gebäude, jeder Lebensumstand, alle Aktivitäten der Bewohner sollten möglichst von edler Natur sein. Mit diesem Prinzip schrieben die antiken Griechen Weltgeschichte, die noch bis in unsere heutige Zeit hineinwirkt. Die Erfindung der Staatsform „Demokratie“ wird übrigens ebenfalls dem antiken Stadtstaat Athen zugeschrieben.

Alles, was einen Menschen umgibt, hat einen Einfluss auf ihn und seinen weiteren Lebensweg. Gewöhnlich ist uns gar nicht bewusst, welch zerstörerischen Einfluss z.B. dauerhafter extremer Lärm auf uns hat oder die hässliche Plakatierung mit Werbebotschaften in unseren Städten bzw. die Anhäufung von Müll. Das, was wir als Umweltverschmutzung kennen, ist letztendlich  aber auch nurS piegelbild einer weit verbreiteten  "Innenweltverschmutzung" des Menschen.

Kinder sind normalerweise sensibler als Erwachsene und deshalb solchen Störeinflüssen ganz besonders ausgesetzt. Ein Staat investiert gewöhnlich Unsummen in ein funktionierendes Polizei-, Justiz- und Strafvollzugssystem. Würde das Ideal eines „perfekten“ Staates konsequent, d.h. bis in die kleinsten Strukturen hinein, durchgezogen werden, so dürfte sich z.B. auch die Kriminalitätsrate innerhalb weniger Generationen  auf ein Minimum senken lassen.

In den meisten Ländern der Welt wird für Erziehung und Bildung im Gegensatz zu Ausgaben für Infrastruktur, Rüstung, Schuldentilgung etc. nur wenig investiert. Verglichen mit anderen Berufen werden Erzieher und Sozialpädagogen entsprechend niedrig entlohnt. Dem wissenschaftlichen Materialismus zufolge stellt der Mensch lediglich das letzte Glied in einer Kette von Organismen dar, angefangen bei den Bakterien. Was einen funktionierenden Staat ausmacht, ist jedoch nicht ein materialistisches Weltbild mit Bankern und Politikern als dessen Repräsentanten, sondern sind neben schön gestalteten Lebensstrukturen vor allem auch diejenigen Menschen, die sich um die Erziehung unserer Kinder kümmern! Ferner gilt ein Mindestprozentsatz an sprituell erwachten Menschen eines Volkes als Garant für den Erhalt demokratischer Staatsformen.

Zwei Dinge sind für die charakterliche Förderung eines Menschen vor allem wichtig: Gemeinschaftssinn und Sinn für Schönheit. Beide bedingen einander. Die Stärkung des Gemeinschaftssinns fördert die Sensibilität für alles Schöne, während das Schöne wiederum instinktiv das Bedürfnis weckt, es mit anderen zu  teilen. Es reicht jedoch nicht aus, sich nur mit Schönheit zu umgeben;  bestenfalls beteiligt sich ein Mensch auch an der Schaffung von Schönheit. Die Seele des Menschen verlangt geradezu nach Möglichkeiten, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Dinge zu entwerfen, zu erschaffen oder herzustellen.

Die allgemeine seelenlose Mechanisierung unserer Gesellschaft vergrößert nur die Bedürfnisse der Menschen und lässt ihre Kreativität verhungern. Maschinell als Massenware produzierte Objekte überschwemmen unsere Häuser und Wohnungen, fördern jedoch nicht unsere Kreativität und Spiritualität. Ganz anders verhält es sich z.B. mit selbst entworfener und geschneiderter Kleidung, selbst entworfener Möbelstücke oder Objekte der Kunst oder des Kunsthandwerks. Das Erschaffen von Dingen schärft unseren Sinn für das Leben. Das zugrundeliegende Prinzip zeigt sich, wenn z.B. in der Öffentlichkeit Entsprechendes vonstatten geht. Werden z.B. die neu gegossenen Kirchenglocken an ihren Endbestimmungsort im Kirchturm verbracht, so strömen Menschen zusammen, um dem Schauspiel beizuwohnen.

Technik, Technologie und Infrastruktur sind enorm wichtig für einen modernen Staat, genau so wichtig sind jedoch Strukturen, die geistige Gesetzmäßigkeiten widerspiegeln, indem sie schön und harmonisch gestaltet sind. Vor allem jedoch muss dem Menschen neben seiner Arbeit für den Erhalt seines physischen Körpers auch genügend Kraft, Zeit und Freiraum gegeben sein, um seine Seele gut zu ernähren.

 

„Wie innen, so außen – wie oben, so unten.“

Hermes Trismegistos

Quelle: C. Jinarajadasa „Gods in Chains – the Perfect City of the Man of God“

 

 

 

 

"Heiterkeit und Frohsinn ist die Sonne,

unter der alles gedeiht."

Jean Paul

Der Herr der Welt

Vor 6,5 Mio. Jahren, d.h. zur Mitte der Lemurischen Epoche, inkarnierte sich Sanat Kumara,  auch „Alter der Tage“ und „Herr der Welt“ genannt, in unserem Erdsystem. Nach christlicher Terminologie handelt es sich bei Sanat Kumara um die Inkarnation eines der 7 Geister vor dem Throne Gottes, nach theosophischer Auffassung um die Verkörperung eines Planetenlogos.

Als direkter Vertreter des Sonnenlogos auf der Erde steht Sanat Kumara in enger Beziehung zum 4. Strahl, dem Strahl der Lebensfreude, Harmonie und Schönheit. Die Eigenschaften und Kräfte dieses Strahls werden allgemein der Sonne zugerechnet. Jedoch galt bereits in den griechischen Mysterien der Planet Vulkan als Heimatstern für die Kabiren als obere Gottheiten. In der westlichen Welt war der Astronom und Musiker F.W. William Herschel (1738 – 1822) der erste Entdecker des Vulkan. Da die Sonnenumlaufbahn des Planeten Vulkan noch innerhalb jener des Merkur verläuft, so dass aufgrund der Helligkeit der Sohne eine Sichtung schwierig wird, ist die Existenz dieses Planeten bis heute nicht offiziell anerkannt. In der spirituellen Astrologie gilt bis zur offiziellen Entdeckung des Planeten Vulkan die Sonne als dessen Platzhalter.

Mit der 9. Einweihung hat Sanat Kumara die höchste Einweihungsstufe auf der Erde erreicht; diese kann jedoch nur auf dem 1. Strahl, demjenigen des Willens, errungen werden. Zu Vergleichszwecken sei erwähnt, dass der Grad „Meister“ oder „Adept“ mit der 5. Einweihung erreicht wird.

Sanat Kumara stieg zur eingangs erwähnten Zeit auf unseren grob-physisch gewordenen Planeten hinab und verblieb dort bis in die heutige Zeit. Das Wort „Kumara“ bedeutet übersetzt „keuscher Jüngling“. Aus menschlicher Sicht betrachtet ist er ohne Sünde, denn er reagiert nicht auf die physische Ebene. Deshalb war es ihm auch nicht möglich, einen physischen Körper anzunehmen. In seinem Ätherleib wirkt er mittels Kriyashakti-Yoga. Beschrieben wird er als stattlicher, immerwährend jugendlicher Mann von 16 Jahren. Seine körperliche Gestalt ist derjenigen des Menschen gleich.

Sanat Kumara ist der größte aller Avatare und unmittelbare Widerspiegelung der „großen Entität“, deren Leben, Atem und Wirken durch die gesamte Evolution unseres Planeten hindurch. Alles ist in seine Aura und magnetische Einflusssphäre eingehüllt.

Sanat Kumara vollbringt „das große Opfer“, verließ die Seligkeit aus Liebe zu der sich entwickelnden Menschheit. Er wacht über alles auf der Erde, obgleich der Sonnenlogos selbst auf höherer Bewusstseinsebene als der schweigende Wächter wirkt,  soweit es sich um das planetarische System handelt.

Der Herr der Welt, der Initiator verhält sich evolutionstechnisch zum Sonnenlogos genauso wie der physische Meister zu seiner Monade auf der monadischen Ebene. In beiden Fällen wurde das Ego übersprungen, und das Resultat ist die unmittelbare selbst erschaffene Manifestation des reinen Geistes – deshalb handelt es sich um ein Opfer. Was seinen Reifegrad anbelangt, so verhält sich Sanat Kumara zur Rangstufe „Meister“ (5. Einweihung) wie der Meister zum unentwickelten Menschen.

Begleitet wurde Sanat Kumara von einer Gruppe von ca. 30 Wesen, die seine individuelle karmische Gemeinschaft darstellte. Bei diesen Wesen handelt es sich um die Auswirkungen der dreifachen Natur des Logos. Sie begleiteten Sanat Kumara, um planetarische Kraftbrennpunkte zu bilden und den großen Plan der selbstbewussten Entfaltung allen Lebens zu fördern. Ihre Amtsbereiche wurden und werden nach und nach durch Menschen der Erdevolution ersetzt, sobald diese den entsprechenden Reifegrad erreicht haben.  Bis heute qualifizierten sich jedoch nur wenige Erdenmenschen. Die derzeitige Gruppe um den Herrn der Welt herum besteht vorwiegend aus Wesen, die während der Mond-Kette Initiierte waren; d.h. unserem Evolutionszyklus voraus sind – oder es handelt sich um Entitäten, die mittels bestimmter Ströme astrologisch berechenbarer Energie von anderen Planetensystemen gekommen sind.

Sanat Kumara ist eines von 7 Wesen, die das Herz der Hierarchie bilden – analog den 7 Zentren im menschlichen Kopf, die die Kraftströme des Egos mit den anderen Zentren im Körper verbinden. Diese 7 Entitäten agieren als Übermittler von Kräften, Absichten, Energien und dem Willen des Sonnenlogos. Drei dieser Kumaras fungieren als Berater und werden auch als „Pratyeka Buddhas“ oder „Buddhas der Aktivität“ bezeichnet. Sie repräsentieren die drei Aspekte des Sonnenlogos und sind Schüler des Sanat Kumara. Zusammen mit ihrem Oberhaupt stellen sie die 4 Kumaras dar. Sie wirken exoterisch und verkörpern den intelligenten, tätigen, liebenden Willen. Genannt werden sie: Sanat Kumara, Sananda, Sanaka und Sanatana.

Die drei anderen Kumaras wirken esoterisch und verkörpern Energiearten, die sich bisher auf der Erde noch nicht in vollem Umfange auswirken. Ihre offiziellen Namen lauten: Kapila, Sana und Sanatsujata. Bis dato gilt ihr Wirken als geheim. Diese Kumaras erreichten in einem früheren solaren System das, was der Mensch sich anschickt, in diesem System zu erreichen. Ihr vorausgehendes Tätigkeitsfeld lag auf der Venus. Aus diesem Grunde werden sie in der Literatur häufig als „Venusgötter“ bezeichnet. Die Venus-Kette ist derjenigen der Erde weit voraus. Venus zählt zu den sogenannten „heiligen Planeten“, was bedeutet, dass der sie beseelende Planetenlogos (Deva) sich bereits individualisiert hat.

Die lemurische Menschheit war verhältnismäßig jung und unentwickelt. Zwar besaß der unentwickelte Mensch einen mächtigen physischen Körper und einen ebenso funktionstüchtigen Astralkörper, der Mentalkörper jedoch befand sich erst in den Anfängen seiner Entwicklung. Wäre die Menschheit in diesem Stadium sich selbst überlassen worden, so hätte sie Äonen von Jahren benötigt, um auf den heutigen Entwicklungsstand zu gelangen. Der Entschluss des Logos, physische Gestalt in Form des Sanat Kumaras anzunehmen, hat zu einem enormen Entwicklungsschub auf der Erde geführt. Die Tatsache seiner Inkarnation und die Methode seiner Kräfteverteilung erzeugten einen außerordentlichen Impuls, der die Erweckung und Koordination des für den Menschen typischen fünften Körpers (Mentalkörper) vorantrieb. Normalerweise hätte die Entwicklung des Denkprinzips erst in der 5. und nicht wie jetzt in der 4. Runde angestanden.

Dieser Entwicklungsvorschub wirkte sich natürlich auch auf die anderen Naturreiche aus. Im Mineralreich wurden bestimmte Gesteinsarten und Elemente stimuliert, so dass sie radioaktiv zu strahlen begannen. Die Radioaktivität gilt als höchste Errungenschaft des Mineralreichs und als Brücke für den Übergang ins nächsthöhere Pflanzenreich.

Im Pflanzenreich setzte eine chemische Veränderung ein, welche den Übergang vom Pflanzen- ins Tierreich ermöglicht. Parallel zueinander sind jeweils zwei Übergangstore geöffnet; zur Zeit ist der Übergang von Lebensquanten aus dem Pflanzen- ins Tierreich sowie aus dem Menschenreich in dasjenige der vollkommenen Menschen oder Meister (Reich des Geistes) möglich. Erst gegen Ende dieser Erdenrunde werden sich diese zwei Tore schließen, während die Tore zwischen Mineral-/Pflanzenreich und Tier-/Menschenreich sich öffnen werden.

Nach ihrer Ankunft etablierten die Kumaras eine gewisse Ordnung, zu der auch die Gründung der sogenannten „Weißen Bruderschaft“ gehörte. Sämtliche Mitglieder dieser Bruderschaft sind Initiierte, die entweder im physischen oder Ätherkörper präsent sind und als Helfer des „Herrn der Welt“ betrachtet werden können.

Als Sitz der damaligen Erdregierung fungierte Shambhala (auch Shangri-La genannt), die „Weiße Insel“ der alten Schriften in der Wüste Gobi. Hierbei handelt es sich um eine Örtlichkeit, die dem physischen Auge verborgen bleibt, da sie in der Stofflichkeit des „zweiten Äthers“ existent ist.

Quelle:

H.P. Blavatsky „Geheimlehre“

C.W. Leadbeater „Das Innere Leben“ Bd. II, 

C.W. Leadbeater „Der Mensch, woher, wie und wohin?“

Alice A. Bailey "Initiation"

 

 

Colonel Henry Steele Olcott - Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft

Henry Steele Olcott entstammte einer alten puritanischen englischen Familie, die seit vielen Generationen in den USA siedelte. Seine Großmutter war Nachfahrin eines Mitglieds der niederländischen „East India Company“.

Als ältestes von sechs Geschwistern wurde Olcott am 2.8.1832 in Orange/New Jersey geboren. Er besuchte das City College in New York und studierte an der Columbia University. Nach dem Konkurs seines Vaters im Jahre 1851 musste er die Universität verlassen, zog nach Ohio in die Nähe seiner Onkel und arbeitete für zwei Jahre auf verschiedenen Farmen. Zurück in New York, nahm er seine landwirtschaftlichen Studien wieder auf.

Nachdem er bei Newark erfolgreich eine wissenschaftliche Modellfarm aufgebaut hatte, offerierte ihm, gerade mal 23 Jahre alt, das Griechische Parlament einen Lehrstuhl für Agrikultur an der Universität von Athen. Diese Ehre lehnte er jedoch ab, gründete noch im selben Jahr die „Wechester Farm School“ in New York und leistete Pionierarbeit bei der Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich. Sein besonderes Interesse galt der Mohrenhirse, einem Süßgras aus dem fernöstlichen und afrikanischen Raum, über das er sein erstes Buch schrieb. Hierauf erhielt er das Angebot, den Direktorposten des Büros für Landwirtschaft in Washington zu übernehmen oder zwei große landwirtschaftliche Anwesen zu führen. Beide Angebote lehnte er jedoch wiederum ab.

1858 besuchte Olcott zum ersten Mal Europa. Nach wie vor galt sein primäres Interesse der Publikation von Verbesserungsmethoden im landwirtschaftlichen Bereich.

1860 heiratete er Mary Epplee Morgan, die Tochter eines Priesters der episkopalen Kirche. Insgesamt vier Kinder hatte das Paar, von denen jedoch zwei gleich bei der Geburt starben. Der Sohn lebte nur vier Monate, und Tochter Betsy verstarb noch vor ihrem zweiten Geburtstag. Olcott empfand diesbezügliche tiefste Verbitterung, und im Jahre 1874 wurde das Paar geschieden.

Nach der Scheidung bewegte sich Olcott überwiegend in der Szene der New Yorker Herrenclubs. Unter anderem war er Mitglied des Lotusclubs und eng befreundet mit Mark Twain und anderen Schriftstellern. Madame Blavatsky nannte ihn einen "gay dog" (zu damaliger Zeit = "Loser Vogel").

Der Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs entflammte in Olcott die Leidenschaft für das Ideal der Freiheit. Im Jahre 1861 trat er der Armee der Nordstaaten bei und diente unter General Burnside, bis er in New York an Fieber erkrankte. Nach seiner Genesung wollte er zurück an die Front, ließ sich jedoch von der Regierung überreden, Betrugsverdächtigungen im New Yorker „Amt für Musterung und Besoldung“ zu untersuchen. Auf äußerst resolute Weise führte er vier Jahre lang Recherchen durch, bis er schließlich die Korruption aufdecken und die Schuldigen hinter Gitter bringen konnte. Zu damaliger Zeit war dies ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, das jedoch beispielhaft für Olcotts Moralauffassung und Standfestigkeit ist. Der Generalstaatsanwalt der Armee beschrieb Olcotts Dienstauffassung folgendermaßen: „Sein Dienst war gekennzeichnet durch Eifer und kompromisslose Treue gegenüber seinen Aufgaben“ – Worte, die Olcotts Charakter sehr gut widerspiegeln.

Hierauf wurde Olcott sowohl zum Colonel befördert als auch zum Sonderkommissar des Verteidigungsministeriums ernannt. Zwei Jahre später wechselte er zur Marine. Ende der 1860er Jahre kehrte er noch einmal an die Universität zurück und studierte Jura. Anschließend machte er sich in New York sehr erfolgreich mit einer eigenen Anwaltspraxis selbständig, die sich auf das Versicherungswesen spezialisierte. Nebenbei arbeitete Olcott als freier Journalist.

In der Zwischenzeit war Helena P. Blavatsky, die Mitbegründerin der Theosophischen Gesellschaft (TG), von ihrem Meister in die USA gesandt worden, um dort auf ihren künftigen Mitstreiter zu treffen. Die erste Begegnung fand auf der Eddy-Farm statt, wohin Olcott von der NEW YORK SUN und vom NEW YORK GRAPHIC entsandt worden war, um einige Reportagen über außergewöhnliche spirituelle Phänomene dort zu schreiben. In seinen Tagebüchern erwähnt Olcott, er könne selbst nicht nachvollziehen, wie sich seine Gedanken von der mechanischen Konstruktion von Wassermessinstrumenten auf den Spiritualismus verlagern konnten.

Zu seinem Besuch auf der Eddy-Farm in Chittenden im State Vermont, einige hundert Meilen von New York entfernt, kam es, nachdem Olcott aus einer Ausgabe des „BANNER OF LIGHT“  von den unglaublichen Phänomenen, die sich dort abspielten, erfahren hatte. Auf besagter Farm vermutete er die Möglichkeit, mit verstorbenen Angehörigen Kontakt aufzunehmen. Diesen Umstand wollte er sich durch eingehende Recherchen, angefertigte Zeichnungen und Überprüfung der ganzen Geschichte naturwissenschaftlich nutzbar machen.

Sein erster Aufenthalt auf der „Eddy Farm“ dauerte nur vier Tage, sein zweiter Besuch dort zusammen mit einem Zeichner ganze 12 Wochen. Während dieser Zeit veröffentlichte er regelmäßig Kolumnen im NEW YORK GRAPHIC, durch die wiederum Madame Blavatsky auf ihn aufmerksam wurde, so dass sie sich ebenfalls auf jene Farm begab, wo sie am 18.10.1874 eintraf. Olcotts erste Worte beim Anblick von Madame waren: „Ach, du meine Güte! Schau dir dieses Exemplar an!“ Beim Mittagessen nahm er ihr gegenüber Platz, um sie genauer zu studieren. Nach dem Essen kam es zu einem Treffen auf der Veranda, das Olcott als sehr sachliches Ereignis beschrieb, da er ihr lediglich Feuer für ihre Zigarette anbot: „Unsere Bekanntschaft begann mit Rauch, entwickelte sich jedoch zu einem dauerhaften Feuer“, beschrieb Olcott die Bekanntschaft mit Madame Blavatsky. Im November 1874 kehrte er nach New York zurück.

Madame Blavatsky und Colonel Olcott blieben in Kontakt und teilten sich später sogar eine Wohnung in New York. Gemeinsam nahmen sie an diversen Seancen teil, die primär durch Madames Willen gesteuert wurden. Eines der von Madame erzeugten Phänomene nannte sich „John King und seine Frau Kate“. Diese Figur geisterte bereits seit 1850 durch die öffentlichen Medien der ganzen Welt. John King selbst blieb dabei unsichtbar, bewirkte jedoch, dass sich Tische verrückten und tanzten. Es ertönten Klopfzeichen und Nachrichten wurden verlautbar. In Olcotts Gegenwart wurde dieses Phänomen durch Meister Morya (Leiter des 1. Strahls) und Madame gesteuert. Bei diesem Spektakel handelte es sich um durch Hypnose sowie Kontrolle von Elementalen hervorgerufene Illusionen. Durch John King kam Olcott in Kontakt mit den Adepten. Einer der Adepten war Kopte, ein anderer Repräsentant der neuplatonisch-alexandrinischen Schule;  zu diesem Kreis gehörten ferner der Venetianer (Leiter des 3. Strahls) und ein zu damaliger Zeit inkarnierter englischer Philosoph.

Der Kopte wurde Olcotts erster spiritueller Lehrer, der strengstens auf diszipliniertes Verhalten achtete. Madame Blavatskys Aufgabe war es, Phänomene hervorzubringen, damit die Menschen einschließlich Olcott Gewissheit erlangten, dass es auch jenseits der herkömmlichen Sinneswahrnehmungen Dinge gab. Damit trat Blavatsky in Konkurrenz zur damals vorherrschenden naturwissenschaftlichen Lehrmeinung und machte Olcott mit ihrer Philosophie und ihren Lehrern immer mehr vertraut.

Im Mai 1875 erhielt Olcott seinen ersten Brief von einem der Meister; ferner wurde er als Neophyt in die Bruderschaft von Luxor aufgenommen. Im Juni 1875 wurde Olcotts weitere Ausbildung der indischen Sektion der „Weißen Bruderschaft“ übertragen. Meister Kuthumi, der Leiter des 2. Strahls, nahm sich seiner an, obgleich Olcott in der ersten Zeit unter der Führung Meister Serapis, dem Leiter des 4. Strahls,  tätig war.

Olcotts primäre Aufgabe unter der Führung Meister Serapis bestand in der Gründung der Theosophischen Gesellschaft, Aufbau als Organisation sowie Harmonisierung der Charaktere der Theosophischen Gesellschaft, zu deren Gründung  Madame Blavatsky von ihrem Meister die Anweisung bekommen hatte.  Die TG setzte sich aus unterschiedlichsten Individuen zusammen, die wiederum die verschiedensten Ideen und Lehransätze vertraten. Olcott erhielt von den Meistern die Instruktion, mit Madame nach New York zu gehen und sich um sie zu kümmern.

Zwischen dem 8.9. und 17.11.1875 formierte sich die Theosophische Gesellschaft in New York unter maßgeblicher Beteiligung Madame Blavatskys, Olcotts, Judges und einiger anderer. In diesem Zeitraum wurden die Präambel und die Satzung der TG erarbeitet sowie ihre Organe gewählt. Von Anfang an war Olcott Präsident der TG. Zum offiziellen Gründungsdatum wurde später der 30.10.1875 erklärt.

Nach Ablauf des Gründungsjahrs war die Theosophische Gesellschaft nicht gewachsen, obwohl Ocott viel Arbeitskraft, Energie, aber auch Geld in die TG investiert hatte. Für ihn war dies eine Zeit des Lernens und der Disziplin. Gleichzeitig wurden viele Gäste empfangen.

Während des Tages arbeitete Olcott weiter als Anwalt, und in den Abend- und Nachtstunden unterstützte er Madame beim Schreiben der „Isis entschleiert“ ("Isis Unveiled"). Als gebürtige Russin war sie der englischen Sprache nur eingeschränkt mächtig, so dass Olcotts Aufgabe darin bestand, ihre Schriften zu redigieren. Im Jahre 1877 war das Werk vollendet und wurde publiziert.

Nebenbei initiierte Olcott im Jahre 1876 zusammen mit Madame Blavatsky die erste offizielle Feuerbestattung in den USA, was angesichts einer sehr prüden, christlich dominierten Gesellschaft seinerzeit nicht ganz einfach war.

Im Dezember 1878 reiste Olcott zusammen mit Madame Blavatsky nach Bombay/Indien. Auf Indien, das Land seines Meisters, hatte er sich sehr gefreut, musste bei der Ankunft dort jedoch erkennen, dass vieles seinen Erwartungen überhaupt nicht entsprach. Obgleich er viel herumreiste, blieb Indien dennoch bis zum Ende seine spirituelle Heimat. Olcotts primäre Aufgabe in Fernost bestand darin, die spirituellen Originaltexte des Hinduismus, Buddhismus und des Zoroastrismus akkurat ins Englische übertragen zu lassen und diese Lehre somit dem Westen zugänglich zu machen. Ferner sollte er dafür sorgen, dass die Asiaten sich wieder auf ihre traditionellen spirituellen Wurzeln rückbesinnen, die angesichts des Kolonialismus zu schwinden drohten.

Bei seinem Aufenthalt in Sri Lanka entwickelte Olcott ein gesteigertes Interesse für den Buddhismus, insbesondere die „Theravada-Tradition“. 1880 trat er zum Buddhismus über und vereinigte die buddhistischen Splittergruppen in Sri Lanka. Ferner nahm er Unterricht in Pali. Fortan lehrte er, gründete buddhistische Schulen, kämpfte für die Menschenrechte und trat aggressiven christlichen Missionaren entgegen. 1881 schrieb Olcott das Buch „Buddhistischer Katechismus“, eines der ersten englischen Publikationen über den Buddhismus.

Ab dem Jahre 1882 konzentrierte sich Olcott auf das Heilen von Kranken und Behinderten sowie die Vermittlung magnetischer Heilweisen. Gemäß einem Brief von Madame Blavatsky sollen die Menschen Schlange gestanden haben, um sich von ihm kurieren zu lassen. Den Kranken widmete er sich von morgens früh 5:00  bis abends 19:00 Uhr ohne Unterlass – bei nur drei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht. Nach einem Jahr erhielt er, da er völlig zu erschöpfen drohte, von seinem Meister die Anweisung, keine weiteren Heilungen mehr vorzunehmen.

Ab Mitte der 1880er Jahre bis zu Madame Blavatskys Tod im Jahre 1891 nahmen die Spannungen zwischen ihr und Olcott zunehmend zu. Mehr als jeder andere im Umfeld Madame Blavatskys war Olcott ihrem explosiven Temperament und ihrer Kritik ausgesetzt. Seine Probleme mit dem Umgang damit nahmen sukzessive zu, obwohl beide hinsichtlich der humanitären, religiösen und spirituellen Aspekte ihrer Arbeit immer ein Herz und eine Seele blieben. Insbesondere nach der Affäre mit dem ehemaligen Hausmeisterehepaar Coulomb im Jahre 1885, das versucht hatte, Madame Blavatsky auf übelste Art und Weise einen Betrug unterzuschieben, war es das Anliegen Olcotts, künftig die Existenz der Meister und spirituelle Phänomene aus der Theosophischen Gesellschaft gegenüber der Öffentlichkeit herauszuhalten. Das war auch im Sinne der Meister.

Im März 1885 verließ Madame Blavatsky Indien, um sich in Europa von einer schweren Krankheit zu erholen und die „Geheimlehre“ zu schreiben. Währenddessen sah sich Olcott immer wieder schwerer Kritik hinsichtlich der internen Verwaltung der TG ausgesetzt. Aufgrund seiner vielen Vortragsreisen durch die Länder Asiens und den Ausbau neuer Zweige der TG war für ihn der Überblick über die administrativen Belange des Hauptquartiers problematisch. Madame Blavatsky verteidigte ihn mit den Worten: „Wo immer er ist, ist die TG. Wenn ihr mich wollt, dann müsst ihr auch ihn akzeptieren, so lange er lebt.“ Nach ihrer Genesung nahm Madame Blavatsky ihre Tätigkeit in der Londoner Zentrale wieder auf und gründete dort einen sogenannten inneren Kreis, während dessen Olcott die Herausgabe des „THEOSOPHIST“ übernahm.

Im Jahre 1886 wurde in Adyar/Indien die Bibliothek eröffnet, wo zum ersten Mal in der Geschichte religiöse Lehrer des Hinduismus, Buddhismus Zorastrismus und des Islam vereint waren, um ihre Gemeinsamkeiten zu entdecken.

1889 schlossen sich 12 japanische buddhistische Sekten zusammen, und Burma, Sri Lanka und Indonesien gründeten 1891 eine Vereinigung südlicher Buddhisten. Noch im selben Jahr vereinigten sich nördliche und südliche Buddhisten mit einer Deklaration von 14 Punkten. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf das Wirken Olcotts zurückzuführen.

Olcott versuchte, die Theosophische Gesellschaft zu einem weltweiten Netzwerk auszubauen mit Adyar in Indien als ihrem Zentrum. In Adyar fanden fortan auch die jährlichen Kongresse statt.

Unterdessen nahmen die persönlichen und politischen Spannungen zwischen Olcott und Judge weiter zu und erreichten ein Ausmaß, das die Dissonanzen zwischen Olcott und Blavatsky weit überstieg. Im Jahre 1885 kam es zur Spaltung der beiden Fraktionen und zur Trennung. Olcott setzte seine Arbeit zusammen mit Annie Besant fort, bis er sich im Jahre 1906 im Alter von 74 Jahren auf einer Schiffspassage in Europa eine Beinverletzung zuzog und endgültig nach Adyar/Indien zurückkehrte. Am 17.2.1907 erlag Henry Steele Olcott in Adyar einem Herzleiden.

Die letzten drei Dekaden seines Lebens widmete Olcott der Hilfe und Unterstützung anderer. Sein Gedankengut und Streben flossen ein in die Gründung, die Organisation, den Zusammenhalt und den Aufbau der Theosophischen Gesellschaft. Wie Madame Blavatsky einst so treffend sagte: „ Eines wissen mein Meister und ich mit absoluter Gewissheit………. Er hat sein Bestes gegeben; mehr kann man nicht tun.“

Quelle:

H.S. Olcott „Old Diary Leaves“

„Sunrise Magazine“ Februar/März 1997

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sach- und Lachgeschichten für Eingeweihte, Eingebildete und solche, die es gerne werden wollen......

 

         Eso-Quiz

 

 


Wie hieß der Stein, der es Ägyptologen ermöglichte, die ägyptischen Hieroglyphen zu entziffern?

a) Hinkelstein      b) Rosetta-Stein      c) Kahlenstein

Wie heißt eine der bekanntesten medizinischen Hinterlassenschaften des alten Ägyptens ?

a) Ebers Papyrus       b) Smaragd-Tafeln     c) Kybalion?

Wie lautet der indische Begriff für "Lehrer"?

a) Initiator      b) Maha      c) Guru

Was ist das Gegenteil von Esoterik?

a) Naturwissenschaft     b) Thermik     c) Exoterik

Wie nennt man im Indischen die Energiebahnen im menschlichen Körper?

a) Nadis     b) Meridiane     c) Chakren

Welcher Ort eignet sich besonders als Aufenthaltsort für ältere und geschwächte Menschen?

a) Bäume (darunter)      b) Gebirge     c) Höhlen

Wer war der erste Präsident der Theosophischen Gesellschaft?

a) Massey      b) Madame Blavatsky      c) Olcott

Wie bezeichnet man die Lehre bezüglich Orten der Kraft?

a) Yoga      b) Geomantie      c) Qi Gong

Was ist ein anderes Wort für Initiation?

a) Idee      b) Einweihung      c) Beginn

Wie nennt man den Seinszustand eines menschlichen "halbgöttlichen" Wesens, das auf  Nirvana verzichtet?

a) Nirmanakaya     b) Hypnose     c) Devachan

Die Anfangsbuchstaben der richtigen Antworten ergeben zusammengesetzt das Lösungswort. Viel Spaß!

 


Hast Du schon gehört, dass.........

  • die Theosophische Gesellschaft eine Probezeit von 7 Jahren bestehen musste, die am 17. November 1882 endete?
  • der wahre Grund der Mumifizierungspraktiken im alten Ägypten die Bewahrung der Atome, besonders die des Gehirns, war? In einer späteren Inkarnation  sollten solche Atome vom selben Ego genutzt werden, um den Zugang zu einigen Erinnerungen und zu höher entwickelten Atomen zu erleichtern. Hierdurch sollten Charakterausdruck und Fähigkeiten im Folgeleben besser zugänglich gemacht werden.
  • Ägypten eine wahre Kinderstube für viele Adepten war?
  • Annie Besant und C.W. Leadbeater ebenfalls ägyptische Egos sind und einen Großteil ihrer Erkenntnisse im Land der "Khem" gewonnen haben?
  • viele Museen der Welt durch die Kraft der Artefakte, die in ihnen lagern bzw. ausgestellt sind, Zentren ägyptischer Magie sind?
  • der Rosetta-Stein und das Ebers Papyrus durch die Unterstützung von Meistern hergestellt wurden?
  • die Kumaras Lehrmaterial für die Menschheit damals mitbrachten in Form von Ideen, deren Schwingungen in Metall eingraviert wurden und bis heute auf der Erde physisch existent sind?

 

 

 

 

 

Wie der Herr der Welt vom Himmel fiel

Vor langer, langer Zeit – kaum einer weiß noch davon – klingelte in den Venussphären das rote Krisentelefon. Sanat Kumara, seiner äußeren Erscheinung nach flotte 16 Lenze jung, schwang sich aus seiner gewohnten Haltung und hangelte nach dem Hörer. Wohlwollend hörte er sich das Anliegen der für die Erdentwicklung Verantwortlichen an. Dass diese Erdlinge den Venusianern aber auch alles nachmachen müssen! Als ob er nicht schon genug Arbeit hätte!

Sanat Kumara trommelte den großen Krisenstab zusammen, um zu beraten, wie in dieser Angelegenheit zu verfahren sei. Schließlich kam man überein, dass das, was für die Venus gut war, der Erde auch nicht schaden könne. Deshalb beschloss man, auf ähnliche Weise zu verfahren.

Dies spielte sich ca. 6,5 Millionen Jahre vor unserer Zeit ab. An einem - astrologisch betrachtet - besonders günstigen Tag bestieg Sanat Kumara seine Kutsche und nutzte die Gunst der Stunde für den Trip gen Planet Erde. Neben seinen Accessoires Urweizen, Bienen und Ameisen begleiteten ihn 6 Kumaras und 30 machtvolle Wesen. Mit dem gewaltigen Getöse des schnellen Niederstiegs aus unberechenbaren Höhen und von blendenden Feuermassen umgeben, die den Himmel mit zuckenden Flammenzungen erfüllten, schoss die Kutsche durch die Luft. Über der Weißen Insel schwebend, die lächelnd im Busen des Gobimeeres ruhte, hielten die Ankömmlinge an. Deren Bewohnerschaft hatte sich für diesen Tag extra herausgeputzt, um den neuen Herrscher der Erde zu begrüßen. Wenn man dem Internet glauben schenken darf, teilten sich die 7 Kumaras in 2 Gruppen auf: den Heiligen Vier, nämlich Sanat Kumara, Sanaku, Sananda und Sanatana, und den aus dem Geist geborenen, d.h. Sana, Kapila und Sanatsujata.

Zu Füßen des Berges Meru schlugen sie ihr neues Domizil auf und nannten es Shambala. Dort soll es sich noch bis in die heutige Zeit befinden und täglich eine der 7 kosmischen Eigenschaften aussenden. Einloggen in diese Schwingung könnt ihr euch übrigens, indem ihr eure Meditationsthemen wie folgt wählt:

- Sonntag – helles Lila – Einheitsempfinden

- Montag – Rosa – selbstlose Liebe

- Dienstag – Orange – Harmonie oder Lebensfreude

- Mittwoch – Citringelb – Reinheit oder Verklärung

- Donnerstag – Maigrün – Seelenfrieden

- Freitag – Hellblau – Demut oder Andachtsstille

- Sonnabend –Violett/Indigo – Dankbarkeit.

 

Und wer es nicht glauben kann oder will, lese nach bei Mr. Leadbeater „Der Mensch – woher, wie und wohin?“

 

 

 

Das ist ja EI genartig!

 

 

 

 

 

 

Texte:

Die Sumpfdistel & Gelbe Rübe

Copyright: siehe Impressum
 

 

 

 

 

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