Ostara

      

Seht, das Licht hat, auferstanden

sich der Erde neu vermählt!

Winters strenge Zwänge schwanden,

kalte Tage sind gezählt.

 

Fegt die Tenne, leert die Scheuer,

kehrt hinaus das dürre Stroh,

schichtet Holz und nährt das Feuer,

dass es lodre, lichterloh!

 

Kräuter tragt, zum Busch gebunden,

Brände an der Äcker Rand!

Mondes Scheibe will sich runden,

weiht die Felder, weiht das Land!

 

Dass sich Keim und Quelle regen,

breitet  sich der Himmel weit,

spendet allem Leben Segen

und verleiht ihm Fruchtbarkeit.

 

hh

 

 

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