Sommertag

 

Sommer weidet auf den Fluren,

Felder dampfen, als es tagt.

Zeitlos dösen Sonnenuhren,

da kein Auge sie befragt.

 

Aus verklärtem Dämmerweben

steigt der Morgen leichtbeschuht.

Blüten stäuben, Feen schweben,

Feuergeister schüren Glut.

 

Wo zum See der Bach sich weitet,

huschen Nixen ins Versteck,

wenn ein Kahn vorübergleitet;

mit dem Ruder spielt der Neck.

 

Rohr um Rohr, in mancher Länge,

fügt zur Flöte neu der Faun.

Schmeichelnd werben süße Klänge

in den Wiesen hinterm Zaun.

 

hh

 

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